Telegram Nth Room: Cho Joobin behauptet, Idols waren involviert

Die Polizei bestätigte, dass mindestens 74 junge Frauen in den Zwanzigern von Cho Joobin gezwungen wurden, illegales Pornomaterial für ihn aufzunehmen. Darüber hinaus soll er auch Videomaterial von berühmten Persönlichkeiten genutzt haben, um die User des Telegram Nth Room dazu zu bringen, Geld zu bezahlen.

1,5 Mio. Won, umgerechnet etwa 1.100 Euro, hat er dafür verlangt, in die höher gerankten Chats Zugänge zu vergeben. Wurde infrage gestellt, dass er hier tatsächlich Material von prominenten Persönlichkeiten hatte, gab er private Details einschließlich der Wohnanschrift von denjenigen preis. Teaser dazu versendete er in privaten Chats, um die Aufmerksamkeit seiner Kunden zu gewinnen.

In einem Chatlog vom 2. Dezember 2019, über den The Quoo berichtet hat, wird explizit darauf angesprochen, dass eine dieser prominenten Sklaven – so bezeichnete Cho seine Opfer – ein Idol sei. Zusätzlich soll es eine Idolsängerin im Teenageralter geben, die er nach eigenen Angaben gut trainiert habe. Auch Prominente, die bereits in den Dreißigern und Vierziger seien, sollen zu seinen Opfern zählen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass noch weitere Idols involviert waren.


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