Seoul verklagt Shincheonji-Kirche nun auf Schadenersatz

Wir hatten schon vor ein paar Tagen darüber berichet, dass die Stadt Seoul gegen die Shincheonji-Kirche vorgehen möchte. Schon am 1. März wurden Gründer wie auch Leiter Lee Manhee und zwölf Niederlassungsleiter wegen Mordes und Körperverletzung sowie wegen dem Verstoß gegen das einheimische Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Nun wird sie Klage auf Schadenersatz erheben. Vergangenen Monat reichte die Stadtverwaltung beim Seouler Bezirksgericht eine Klage gegen die Sekte und deren Gründer ein.

Ihnen wird zur Last gelegt, dass es durch sie schwieriger geworden ist, die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Die Stadt habe Maßnahmen treffen müssen, die mit hohen Kosten verbunden waren, um die Bevölkerung zu schützen, so heißt es in der Begründung der Klage.

Als Entschädigung werden 200.000.100 Won (ca. 150.000 Euro) gefordert. Allerdings ermittelt man noch die genauen Schadenssummen, es kann also zu einer Korrektur des Streitwerts kommen.


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