Hi, ich bin Babsi! Auf der Unterseite von ansokos Team habt ihr vielleicht schonmal gesehen, wer ich bin und dass ich die Inhaberin von ansoko bin. Auf dieser Unterseite möchte ich euch ein bisschen von der Geschichte dieses Onlinemagazins erzählen. Einfach, weil ansoko mit 2019 nun schon ganze zehn Jahre alt wird und da schon so einiges zusammenkommt, was es Spannendes zu erzählen gibt! Wo fangen wir am besten an? Ah, ich weiß!

Am 14. September 2009 öffnete annyeong southkorea seine virtuellen Pforten. Zum damaligen Zeitpunkt handelte es sich um eine sehr kleine Homepage, die dem Zweck diente, dass Interessierte:

  • Südkorea besser kennenlernen konnten,
  • Außenstehende von Südkorea beeindruckt werden konnten,
  • Produkte aus Korea hierzulande stärkeren Anklang finden
  • und die Grundlagen der Sprache kostenfrei gelernt werden können.

Damals gab es noch kein Team, ich betreute ansoko sogar bis zum Jahr 2017 vollkommen alleine. Dann aber wurde mir irgendwann klar: ansoko hatte eine entsprechende Größe erreicht und hier für ausreichend Content zu sorgen, ist alleine kaum zu stemmen.

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So sah ansoko 2009 aus.

Mittlerweile handelt es sich auch um ein kommerzielles Projekt, das durch Werbeeinnahmen finanziert wird. Mit eurem Besuch auf dieser Website und dem Verbreiten dieser unterstützt ihr mich daher darin, dieses Projekt noch weiter zu bestärken und noch mehr Zeit und Energie in tollen Content über Korea investieren zu können!

Durch diesen Grund wurde ansoko ins Leben gerufen

Gehen wir ein ganzes Stück zurück. So kam ich mit Korea erstmals in Berührung: Ich gelangte durch meinen Bruder an Animes (alles begann mit Sailor Moon! :D), begann mich im Internet über meine liebsten Serien und die noch nicht übersetzten Staffeln schlau zu machen, fand so meinen Weg zu J*POP, J*ROCK und der japanischen Kultur. Eins führte zum anderen und so landete ich bei taiwanesischen Doramas, Golf & Mike (ein thailändisches Pop-Duo) und schließlich bei Big Bang. Ich fand die Sprache großartig und nahm mir als sprachbegeisterte Person vor, Koreanisch zu lernen. 2007 widmete ich mich diesem Vorhaben und bemerkte, dass ich völlig zufällig 2005 zu einem Manhwa gegriffen hatte, als ich mal wieder dabei war, neue Mangaschätze in meine Sammlung zu holen. Nämlich Sweet & Sensitive, ein wahrer Schatz, wie ich finde; wenngleich mich der Ausgang dieser Geschichte nicht allzu glücklich gemacht hat.

Auf meiner Playlist tüdelten abwechselnd japanischer Rock, koreanischer Hip Hop sowie Pop und zwischendurch immer wieder etwas Fall Out Boy, Linkin Park & Co. durcheinander. Währenddessen sammelte ich stur alles, was ich zu Korea und dessen Kultur finden konnte. Zur damaligen Zeit war das noch gar nicht so einfach, denn Seiten, wie Tumblr, Pinterest, Weheartit & Co. wurden längst nicht so aktiv genutzt.

Hier kam schließlich auch ansoko ins Spiel. Denn irgendwann dachte ich mir: Es ist viel zu schade um dieses ganze Kulturwissen, das sollte man irgendwo niederschreiben! Und da ich sowieso liebend gerne Websites bastle, entstand so annyeong southkorea im Jahr 2009.

Einige Jahre war es dann eher ruhig um die Seite, da ich aus verschiedenen Gründen leider nicht so viel Zeit dafür aufbringen konnte, als mir eigentlich lieb war. 2013 zog ich alle meine Seiten auf WordPress um, damit natürlich auch ansoko. Eine eigene Domain folgte endlich (die, die ihr heute natürlich kennt) und so ging es dann ab dieser Zeit stetig bergauf. ^_^

Wie gestaltete sich die Namensfindung?

Ja ich weiß, ansoko ist ganz schön gewöhnungsbedürftig, aber es ist eigentlich nur die Kurzform von annyeong southkorea.

안녕 ist ein Wort, welches man damals schnell mal kannte und deshalb schon 2009 problemlos verwendet werden konnte. Immerhin wäre es wahnsinnig schade, wenn im Namen einer Seite mit reinem Koreabezug nicht die Brücke zu ausgerechnet diesem Land geschlagen werden konnte. Südkorea lautet auf Koreanisch 대한민국 oder kurz auch 한국. Klang nur leider nicht so melodisch, wie southkorea; auch, wenn ich es anfangs wirklich versucht hatte, die rein koreanische Form unter meinen Besuchern zu etablieren.

Da es letzten Endes aber auch darum geht, Nicht-Koreaner für das Land zu begeistern und sie darüber möglichst von A bis Z zu informieren, fand ich die Vermischung zweier Sprachen absolut perfekt dafür. Mit der Zeit hat sich nur einfach die Kurzform eingebürgert; aus zwei simplen Gründen.

  • ansoko ist leichtgängiger, man merkt sich diesen Namen einfach leichter.
  • Außerdem kann man ansoko.info leichter schreiben, als annyeongsouthkorea.info.