Samsung kassiert hohe Strafzahlung von Apple
picture credit: Oskar Alexanderson

Einige wissen es vielleicht: die OLED-Displays, welche bei den gängigen Apple-Smartphones in Nutzung sind, werden eigentlich von Samsung hergestellt. Das Unternehmen aus der Unterhaltungselektronikbranche mit Sitz in Südkorea hat dafür sogar eine eigene Fabrik bauen lassen, um dem Bestellvolumen nachkommen zu können. Nun ist genau das für Apple ganz schön teuer geworden.

Verbunden mit der eigenen Fabrik ist ein Vertrag: Jährlich werden 100 Millionen Displays zugesichtert abgenommen. Nun sind allerdings im Jahr 2018 die Verkaufszahlen der neuen iPhone-Modelle deutlich gesunken. Damit gingne auch die Abnahmezahlen der Displays zurück.

Der Umsatz, den Samsung rein mit diesen OLED-Displays generierte, belief sich anstelle von 5,7 Bio. ₩ (ca. 4,3 Mrd. €) aus dem Vorjahr 2017 auf nunmehr nur noch 2,62 Bio. ₩ (ca. 2 Mrd. €) im Jahr 2018. Eine große Differenz, die sich selbstredend auch in den Profitmargen von Samsung niedergeschlagen hat.

Aufgrund der vertraglichen Bindung konnte Samsung nun klagen und erhielt eine Strafzahlung von 800 Mrd. ₩ (ca. 600 Mio. €) seitens Apple.

Trotz allem hat Apple weiterhin vor, die Displays für ihre Geräte von Samsung produzieren zu lassen. Nicht zuletzt, da das die gemeinsame Geschäftsbeziehung wieder verbessern soll.


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