4 wirksame Tipps gegen Flugangst

Bei der Flugangst handelt es sich in der Fachsprache auch um Aviophobie. Betroffene Personen haben Angst mit einem Flugzeug zu reisen. Die Angst vom Fliegen ist weltweit verbreitet und lässt sich breit fächern. Die einen Menschen fliegen entspannt in den Urlaub wohingegen der Flug für andere zur Qual werden kann. Im Schnitt hat jeder dritte Besucher ein ungutes Gefühl beim Fliegen, obwohl das Flugzeug sicherer ist als lange Autofahrten.

Typische Symptome von Flugangst sind:

  • Herzrasen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Atemnot
  • Panikattacken
  • Schweißausbruch
  • Ohrenschmerzen
  • Übelkeit

Im Grunde genommen kann es jeden treffen. Welche Ursachen und Symptome dafür verantwortlich sind und wie sich die Angst bekämpfen lässt, wird im folgenden Artikel erklärt.

Wie entsteht eigentlich Flugangst?

Nicht selten leiden die betroffenen Personen auch unter Panikattacken. Beim Flugzeug handelt es sich nach wie vor um eines der sichersten Transportmittel auf der Welt. Selbst lange Autofahrten sind gefährlicher. Außerdem steht die Überlebenschance bei 90 Prozent, falls es zu einem Absturz kommen sollte. Nichtsdestotrotz leiden einige Menschen an einer panischen Flugangst. Starke Turbulenzen, eine Notladung oder technische Ausfälle beim Licht sind einige der Szenarien. Außerdem können durch die Flugangst weitere Ängste wie Platzangst oder Höhenangst entstehen.

Incheon-Airport—Tipps-gegen-Flugangst

4 Tipps gegen die Angst vorm Fliegen

Gegen Flugangst gibt es effektive Mittel und Wege, damit der Flug zu keiner Höhlenqual wird. Welche das sind, wird im Folgenden erwähnt.

1. Vorbereitung ist das A und O

Die Flugangst macht sich nicht während des Flugs bemerkbar, sondern bereits beim Buchen des Tickets. Aus diesem Grund sollte man sich gut für den Moment vorbereiten. Das fängt schon bei der Kleidung an. Empfohlen wird ein gutes Schuhwerk sowie lang Hosen und Longsleeve-Shirts.

Nicht geeignet sind High-Heels. Im Falle eines Unfalls lassen sich diese nicht für die Notrutsche benutzen. Mit der passenden Verkleidung lassen sich zum Teil auch Verbrennungen vermeiden.

2. Beachtung der Sicherheitshinweise

Vor jedem Flug versuchen die Mitarbeiter des Flugzeugs den Passagieren wertvolle Sicherheitshinweise zu geben. Diese werden allerdings oft ignoriert. Allerdings sollten sie ernst genommen werden, da sie auf einen möglichen Notfall gut vorbereiten.

Danach fühlt man sich generell viel sicherer und wäre im Ernstfall auf die Situation vorbereitet. Das hemmt vor allem die Flugangst. Meist gibt es bei jedem Sitz eine Sicherheitskarte, welche weitere Tipps in Sachen Vorgehensweise und Körperhaltung gibt.

3. Den richtigen Sitzplatz auswählen

Wer an Flugangst leidet sollte nach einem passenden Sitz Ausschau halten. Vor allem für Personen, die zusätzlich an Platzangst leiden. Hier empfehlen sich Plätze am Gang. Dort ist es weniger eng und im Falle eines Notfalls wäre die Person schneller am Notausgang.

Am geringsten spürbar sind die Bewegungen und Turbulenzen des Flugzeugs an den Tragflächen. Vor dem Losfliegen macht es Sinn noch einmal die Notausgänge zu positionieren.

4. Ablenkung

Ablenkung ist die wohl effektivste Methode, um sich von seiner Angst abzulenken. Nur so können die negativen Gedanken schnell vergessen werden. Deswegen sollte man sich schon vor dem Start mit Dingen beschäftigen, die einem Spaß machen und ein Gefühl von Sicherheit geben. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Unter anderem lässt sich mit dem Sitznachbar über seine Urlaubspläne unterhalten. Wer eher für sich sein möchte, kann auf seinem Smartphone Musik hören oder sich Filme ansehen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Im Grunde genommen geht alles in Ordnung, welches einem von den negativen Gedanken abbringt. Selbst ein langer und ausgiebiger Schlaf kann viel Zeit von der Flugzeit wegnehmen.

News Reporter
- Werbung -