Steuer auf Kryptowährungen geplant

Südkorea will in Zukunft die Kryptowährungen besteuern und somit den Kapitalgewinn deutlich eindämmen. Dies teilte ein Sprecher der Regierungspolitik mit. Zunächst einmal soll nur über das Vorgehen beraten werden und die Risiken mit dem Handel der Kryptowährungen gewarnt werden. Man denkt sogar gerade über ein Verbot nach.

Einen Schritt der Eindämmung gibt es schon einmal: Ausländer und Minderjährige wird der Handel deutlich erschwert. Ein Verbot für den Handel besteht die Finanzinstitute schon. Man möchte den Handel auf den Plattformen lassen, wo er auch begonnen hat. Diese sollen sich lediglich in Zukunft an die Regeln des Investorenschutz halten sowie sämtliche Verkäufe und deren Kurse offen legen. Einen genauen Zeitpunkt über die Veränderungen gibt es allerdings bisher noch nicht.

Asien ist für die Kryptowährungen sehr beliebt. Das monatliche Handelsvolumen beträgt dort einen sehr großen Umsatz (etwa 43,6 Milliarden Euro) im November. Im Januar ist es explosionsartig nach oben geschossen mit 238 Millionen Euro. Aufgrund des Vorhabens seitens der Regierung hat sich der Krypto Rausch erst einmal beruhigt.

Einer der Vorsitzenden im Finanzwesen ist der Meinung, dass sie Kryptowährungen absolut null Nutzen für die Volkswirtschaft habe. Eine weitere Meinung ist, dass die virtuellen Währungen die Jugend verderben. Geraten wurde hier die Einführung einer Sonderkommission um die Spekulationen zu unterbinden.

Gerade die Bitcoins erregten immer mehr das Interesse der Öffentlichkeit. Seitdem ist der Preis steil angestiegen, dabei war es den Kaufinteressenten auch egal, dass die Experten vor der Unberechenbarkeit der Kryptowährungen warnen.

Um Kryptowährungen zu sammeln, muss man oft “minen” – das erfolgt über die Hardwareausstattung im eigenen PC.

Die Kryptowährungen sind gerade in Japan, Südkorea und Asien sehr beliebt und gefragt. Viele Menschen dort haben ihre Jobs gekündigt, und sich ganz den Coins zu widmen. Doch Wissenschaftler warnen vor den Spekulationen. Diese Art des Geldes ist absolut nicht kalkulierbar. Wenn man allerdings den Wert eines Bitcoins heutzutage weiß, nämlich knapp 17.000 Dollar und das mit Anfang des Jahres vergleicht, dann kann man diesen Hype gut verstehen. Der Bitcoin ist heute 17 Mal so viel wert wie zu Anfang des Jahres. Den Preis bestimmen alleine Angebot und Nachfrage.

Die Investitionserträge werden steuerlich besonders geprüft. Südkorea hat Bedenken, dass es gut machbar ist, mit den Kryptowährungen Straftaten zu begehen und das soll verhindert werden. Somit sollen auch die Strafmaßnahmen in Bezug auf die Coins sehr stark verschärft werden.

Diese Forderungen und auch Maßnahmen wurden am 13.12 in Seoul diskutiert. Der Minister des Amtes für Regierungspolitik, Hong Namki leitete dieses Treffen. Die Task Force hatte dieses Treffen organisiert und teil nahmen alle zuständigen Regierungsvertreter wie der stellvertretende Justizminister Lee Keumro, der stellvertretende Vorsitzende Finanzdienstleister Kim Youngboem, der Vizeminister der Wissenschaft Kim Youngsoo und der stellvertretende Leiter der Bank Yoon Myunsik.

Jedoch ist kein totales Verbot für die Kryptowährungen erteilt worden. Die Börsen waren deswegen sehr erleichtert. Ein Grund für das totale Verbot der Coins ist sicher jener, dass der Handel mit den Coins dann im Dunkeln getätigt worden wäre und Südkorea dann überhaupt keine Kontrolle mehr gehabt hätte.

News Reporter
Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel. Der Autor ist kein fixes Teammitglied von ansoko.
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