Koreanische Läden in China schließen

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Schon im Juli hatte euch Tian davon berichtet, dass China zum Boykott gegen südkoreanische Unternehmen aufruft. Während viele Lotte Filialen bereits seit Monaten geschlossen sind, muss nun auch die Supermarktkette E-Mart seine Pforten in chinesischen Städten schließen. Grund dafür ist das THAAD-System, mit dem viele Bürger Chinas nicht einverstanden sind. Damit sind allerdings auch frühere Beschlüsse zwischen den Handelspartnern Seoul und Peking nichtig. Nachdem nun Firmen vollständig in den Ruin getrieben worden sind, ist unklar, ob sich die Wogen in diesen Belangen schnell wieder glätten werden.

Rund 80% aller Filialen waren bereits geschlossen, 112 Märkte von Lotte hat es bis zu jenem Zeitpunkt in China gegeben. Seit März hatte das Unternehmen aus seinen Notreserven mehr als 300 Millionen US-Dollar in die chinesischen Filialen investiert, um den dortigen Mitarbeitern trotz Schließung weiterhin ein Gehalt zahlen zu können. Nun sollen diese Niederlassungen verkauft werden. Lotte will sich vollständig vom chinesischen Markt zurückziehen.

E-Marts Konzernführung ist indessen in Gesprächen mit der Charoen Pokphand Group aus Thailand, die ebenfalls Firmen in China betreiben. Die noch verbleibenden fünf Filialen der Marktkette sollen aufgelöst und an diesen Konzern verkauft werden. Allerdings hatte E-Mart auch bereits vor dem wirtschaftlichen Boykott Umsatzeinbußen in China erfahren.

Auch andere Unternehmen, wie zum Beispiel Hyundai bekamen die Krise zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahr wurden hier 41% weniger Autos verkauft.

News Reporter
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