68-jähriger Koreaner wurde verhaftet, weil er nicht in Selbstisolation war
picture credit: 廣九直通車

Ein Herr im Alter von 68 Jahren wurde nun von der Polizei verhaftet, da er die Richtlinien der Selbstisolation wegen COVID-19 nicht eingehalten hatte. In den Medienberichten wird er ferner als Mr. A bezeichnet.

Die Polizei gab dazu folgendes bekannt:

Zu den Gründen für die Festnahme gehört die Sorge, dass er fliehen könnte, falls er keinen ständigen Wohnsitz hat, und aufgrund der Verstöße gegen die Selbstisolation wurde klargestellt, dass ein Haftbefehl erforderlich ist.

Wir werten Faktoren, wie ihre Fähigkeit, andere zu infizieren, wie viele Menschen sie kontaktiert haben, ob sie mehrmals geflohen sind und ob sie versucht haben, die Wahrheit zu verbergen, wenn sie Haftbefehle erlassen.

Zwei Tage, nachdem Mr. A aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt war, wurde er angewiesen, sich in Selbstisolation zu begeben. Dennoch war er mehrfach in der Gegend um Songpa-gu, Seoul, anzutreffen und von der Polizei innerhalb einer halben Stunde nach Hause zurück gebracht worden. Noch am selben Tag hielt er sich anschließend in einer Sauna und einem Restaurant auf, daher schritten die Einsatzkräfte ein.

Ein Virustest war bislang negativ.

Die Polizei hat momentan insgesamt weitere 28 Verdächtige auf dem Schirm, die ihre Auflagen zur Selbstisolation nicht einhalten. Kommt es hier zur Strafe, sind mit rund 8.000 US-Dollar oder alternativ ein Jahr Haft zu rechnen.


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