Südkoreas Nationalflagge – Geschichte & Bedeutung

Unter allen Nationalfahnen der Welt zeichnet sich die des südkoreanischen Volkes durch den tiefgründigsten Symbolgehalt aus. Entworfen wurde sie vor etwa 100 Jahren und 1895 erstmals gezeigt, sie war der Ausdruck des Ringens um nationale Selbstständigkeit in einer Zeit politischer, sozialer und religiöser Unruhen. Als Sinnbild des passiven Widerstandes gegen die japanische Fremdherrschaft war sie lange Zeit verboten, erstaunlicherweise überlebte aber in Seoul ein Flachrelief davon am Tongnip-mun, dem Tor der Unabhängigkeit von China. Somit spiegelt die Koreafahne unter anderem die Geschichte der Freiheit wieder. Offiziell in ihrer heutigen Form eingeführt wurde sie schließlich am 25. Januar 1950.

Der Name der Flagge ist 태극기 Taegeukgi und leitet sich von Taegeuk ab, was die koreanische Bezeichnung für das chinesische Tai Chi. Dieses wiederum ist den meisten durch das Yin und Yang Prinzip bekannt.

Der weiße Untergrund der Flagge steht für den Frieden.
Das Yin-Yang-Emblem repräsentiert das Wechselspiel des Yin und des Yang.
Die Linie zwischen Yin und Yang steht übrigens für den Lebenshauch.
Die vier Balkendiagramme stammen aus dem alten chin. I Ging (dem Buch der Wandlungen).
Links oben – drei durchgehende Balken – steht für Himmel bzw. Luft.
Links unten – ein-zwei-ein Balken – steht für Feuer bzw. Licht.
Rechts oben – zwei-ein-zwei Balken – steht für Wasser.
Rechts unten – sechs halbe Halben – steht für Erde.

Der ideelle Grundgedanke des Taegukgi kann als Harmonie trotz des Wandels, im weiteren Sinne als Ewiger Frieden gedeutet werden.

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