Passiertuch

Manchmal ist ein Sieb einfach nicht dazu geeignet, um wirklich alle feinen Partikel aus einer Brühe rauszubekommen. Oder aus einem Anchovysud. Um dann richtig abzuseihen brauchst du ein Passiertuch – auch Käse- oder Baumwolltuch genannt. Ein Zubehörartikel, der in keiner Küche fehlen darf, in der man gerne Soßen und Suppenbasen selbst macht.

Viele würden an dieser Stelle Papiertücher verwenden – Küchenrollen, wie man bei uns in Österreich so schön sagen würde. Aber die sind oft so saugfähig und undurchlässig, dass das total schiefgehen wird. Probiert es am besten nicht aus – ich spreche aus Erfahrung.

Außerdem braucht man ein Käsetuch nicht nur für die koreanische Küche. Für Tzatziki braucht man zum Beispiel Joghurt, das man vorher abgetropft hat – das geht am beisten mit einem solchen Tuch. Für Marmelade muss man Obst durch ein Tuch pressen, eine klare Suppe muss sowieso abgeseiht werden.

Wichtig! Vor der Benutzung am besten befeuchten. Legt es in eine Schüssel Wasser, damit sich die Fasern vollsaugen können und sie sich entsprechend verdicken. Vor dem direkten Einsatz muss es natürlich entsprechend ausgepresst werden.

Worauf sollte man beim Kauf von einem Passiertuch achten?

Man kann ersatzweise auf nicht so engmaschige Geschirrtücher oder auch Mullwindeln zurückgreifen. Allerdings ist es schwierig, die heutzutage noch zu bekommen.

Ein gutes Seihtuch besteht zu 85% aus Leinen und zu 15% aus Baumwolle. Damit auch eine cremige Suppe durchgeseiht werden kann, muss sie ein wenig mit Wasser gestreckt werden.

Wie kann man ein solches Tuch reinigen, ohne Rückstände zu haben?

Ganz wichtig: Nicht mit Waschpulver waschen! Am besten gar nicht mit der Waschmaschine waschen, sondern direkt nach der Benutzung (oder eben so schnell wie möglich) heiß ausspülen. Man kann es auch mit klarem Wasser auskochen, aber auch hier gilt: nicht mit der Waschmaschine!

Letzte Aktualisierung am 15.07.2019 um 19:39 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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