Dampftopf / Schnellkochtopf picture credit: Wmfesp

Fluffiger Eierbrei, gedämpftes Gemüse oder auch Mandu, die man nicht frittieren möchte. Es gibt so einige Möglichkeiten, zu denen ein Dampftopf notwendig und sinnvoll wird. Er vereint alles, was ein klassischer “Hot Pot” an Vorteilen hat und legt selbst noch ein paar oben drauf. Etwa, dass durch den starken Verschluss kein Dampf nach außen dringt und die darin befindlichen Speisen so optimal gegart werden.

Schnellkochtöpfe nutzen die Hitze, die sie von der Herdplatte erhalten, auf der sie sich befinden und teilen sie auf ihren Seitenwänden auf. Oft sind sie mit einem Timer versehen, damit man nicht in Versuchung gerät, den Deckel zu früh abzunehmen. Denn der ist essenziell dafür, um die Hitze gleichmäßig im ganzen Topfinneren zu verteilen und damit auch die Speise zuzubereiten. Jeder überschüssige Dampf wird dabei über eine spezielle Öffnung rausgelassen. Erst, wenn der Timer aktiviert wird, weil die Zeit ausgelaufen ist, öffnet der Topf seinen Griff und gibt ihn damit für den Koch frei. Zwei Sicherheitsgriffe sorgen nicht nur dafür, dass er auch wirklich gut verschlossen bleibt, sondern verhindern auch Verletzungen durch die große Hitze. Aber es gibt natürlich auch Modelle ohne Timer.

Was hat der Dampfkochtopf einem gewöhnlichen voraus?

Während der gewöhnliche Tampf nur an der Unterseite erwärmt wird, nutzt ein Dampftopf wie gesagt die Hitze und verteilt sie im ganzen Inneren. Das sorgt dafür, dass die darin befindlichen Zutaten nicht etwa anbrennen, sie aber stattdessen gleichmäßig erhitzt werden. Je nach Modell wird der Druck, der sich im Inneren aufbaut, über ein Ventil freigegeben. Bei jedem Dampftopf ist aber eine Bedienungsanleitung dabei, die im Detail erklärt, wie mit diesem speziell umzugehen ist. Hier lässt sich ansonsten keine pauschale Aussage treffen, da durch die breite Auswahl mittlerweile auch die Funktionen so stark variieren.

Was bereitet man im Schnellkochtopf denn so alles zu?

Mit einem Dampftopf kann man das Kochgut braten, garen und dämpfen. Das bedeutet also, dass man Fleisch und Teigwaren darin zubereiten kann (wie eben Mandu und andere Maultäschchen) oder auch Früchte durch die Hitze entsaften. Zum Trocknen ist ein solches Gerät nicht geeignet.

Wer flüssige Speisen zubereitet, darf das Regelventil nicht verwenden. Durch die Öffnung würde nämlich der Inhalt heftig herausspritzen und das kann bei der Temperatur ganz schön schmerzhaft werden.

Worauf sollte man beim Kauf unbedingt achten?

Wichtig ist, ob der Damptopf nun über eine elektronische Ausstattung und damit einem Timer verfügen soll, oder nicht. Außerdem muss man auch unbedingt darauf achten, ob man ein Induktionskochfeld nutzt. Hierfür gibt es nämlich spezielle Dampftöpfe. Die müssen schließlich auch Kompatibel mit der Induktionstechnologie sein.

Eine Alternative zum Dämpfen

Mandu und Gemüse dämpfen geht aber auch mit einem anderen Küchenzubehör – nämlich einem Dämpfer. Je nachdem, wie viele Stockwerke der Topf haben soll, gibt es sie mit einem oder mehreren Aufsätzen. Die einzelnen Etagen sind in der Regel geschirrspülmaschinenfest. In den unteren Topf gibt man Wasser, in die oberen Aufsätze kommt dann das Kochgut rein. Durch die Hitze beginnt das Wasser zu kochen und der dabei aufsteigende Wasserdampf bereitet die Speise zu.

Auch Kartoffeln lassen sich damit super zubereiten. Damit finden sich auch abseits der koreanischen Küche jede Menge Einsatzmöglichkeiten für einen solchen Dämpfer.

Letzte Aktualisierung am 25.06.2019 um 21:19 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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