eSports

picture credit: Sam Churchill

StarCraft ist ohne Frage ein Spiel, für das Südkorea unglaublich bekannt ist. Hier wird es so exzessiv gespielt, dass es schon als ein Nationalsport durchgeht. Doch wie im realen Leben und hier stattfindenden Sportwetten und anderen Wettbewerben ist auch die Onlineszene nicht immer vor Betrug und Manipulation gefeilt. Aus diesem Grund lässt die Beliebtheit an dem Spiel schon stark nach. League of Legends etwa hat bereits kurze Zeit später diesen Platz für sich eingenommen und begeistert nun auch im eSport. Auch Dota2 gewinnt hier immer mehr an Fans.

 

Was genau ist eSport?

Hierbei handelt es sich um Computerspiele, die in Wettbewerben gespielt werden. Ein großes Livepublikum sieht dabei zu. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Übertragung im Internet oder im Fernsehen stattfindet.

Seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl von solchen professionell abgehaltenen Wettbewerben um fast das Siebzigfache gestiegen. Das hierbei zu erstehende Preisgeld beläuft sich mittlerweile auf hohe siebenstellige Summen in US-Dollar. Professionelle Gamer sind daher auch Berufe mit einer gewissen Daseinsberechtigung in Korea. Dennoch genießt er kein hohes Ansehen und Eltern möchten es auch weitestgehend vermeiden, dass ihre Kinder einem solchen Traum nacheifern.

Eigene Unternehmen beschäftigen sich damit

Die 한국 e스포츠 협회 Korean e-Sports Association, kurz auch KeSPA, ist eine von mehreren Organisationen, die sich dem eSport widmet. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um einen Dachverband, der eSports in Korea etabliert und im weitesten Sinne verwaltet.

Aktuell zählen ganze 22 Spieltitel zu den offiziellen eSports der KeSPA. Darunter die bekannten Spiele StarCraft, sowie StarCarft 2, League of Legends, Dota 2, FIFA und Counter Strike. Jährlich werden mehrere Festivals zum Thema eSports abgehalten. Manche von ihnen finden sogar an zwei Tagen statt.

 

Hohe Spielsucht in Korea

Nichts desto trotz besteht in Korea ein großes Problem mit Spielsucht. PC Bangs unterliegen daher staatlich vorgeschriebenen Sperrstunden und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen bis Mitternacht absolut keine Videospiele spielen. Dies ist ein in Südkorea gültiges Gesetz.

News Reporter
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