Doenjang Jjigae picture credit: ZenKimchi

Doenjang Jjigae schmeckt ähnlich, wie das fast gleichnamige Doenjang Guk. Allerdings gibt es einen sehr bedeutenden Unterschied zwischen beiden Gerichten. Während es sich bei einem Guk-Gericht um eine Suppe handelt, ist das Jjigae stets ein Eintopf. Daher verwendet man beim Doenjang Jjigae auch keinen vorbereiteten Anchovysud, sondern macht es ganz frisch.

Es ist ein sehr verträgliches Gericht, wodurch es in Korea auch den kleinen Babys bereits verfüttert wird. In so einem Fall mischt man es noch mit Reis, damit es schön weich wird und nichts gekaut werden muss. Man isst es auch, wenn man einen verstimmten Magen hat oder wenn man allgemein krank ist.

Wie auch beim Doenjang Guk gibt es hier eine Menge verschiedener Variationen. Ich zeige euch heute eine Art Grundrezept davon, das ihr noch mit verschiedenen Wunschzutaten (Reis wie auch anderes Gemüse) nach Lust und Laune verfeinern könnt.

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picture credit: Alpha

Zutaten (2 Pt.)

  • 5 EL Sojabohnenpaste
  • 150 g Tofu
  • 2 ½ Tassen Wasser
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Kartoffel
  • 7 getrocknete Sardellen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 bis 5 Shrimps
  • 1 grüne Chili *
  • 1 Zwiebel
  • 2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung

  1. Zunächst werden die einzelnen Zutaten vorbereitet: Die Kartoffel wird geschält und mit der Zucchini in kleine Würfel geschnitten, der Zwiebel und die Knoblauchzehen werden fein gehackt, die Frühlingszwiebeln hingegen in ganz normale Ringe geschnitten. Shrimps werden geschält, gewaschen und ebenfalls kleingehackt. Den Sardellen werden die Köpfe und Innereien entfernt. Der Tofu wird in mundgerechte Stücke geschnitten. Die grüne Chilischote wird fein gehackt und bei bedarf auch mit Mörser & Stößel zerkleinert.
  2. Kartoffelstückchen, Zwiebeln, Zucchini, Chili, Knoblauch und Shrimps werden in einen Topf gegeben.
  3. Die Sardellen werden in ein Baumwolltuch gehüllt und zusammen mit den restlichen Zutaten in dazugegeben und nun wird alles gekocht. Nur die Sojabohnenpaste, die Frühlingszwiebeln und der Tofu werden noch nicht hinzugegeben. Alternativ kann man auch ein Teesieb für die Anchovi verwenden, das groß genug dafür ist.
  4. Bei mittlerer Hitze wird die Menge nun so lange auf dem Herd belassen, bis es zu köcheln beginnt.
  5. Nun wird die Sojabohnenpaste beigefügt, alles gut umgerührt und bedeckt. Für weitere 15 bis 20 Minuten soll das nun bei mittlerer Hitze weiterkochen.
  6. Der Tofu wird nun hinzugegeben und der Eintopf drei weitere Minuten lang ohne Deckel gekocht.
  7. Die Sardellen werden nun aus dem Topf genommen und entsorgt.
  8. Der Eintopf wird nun mit den Frühlingszwiebeln verziert.

* Wer es nicht scharf möchte, sollte die grüne Chili weglassen.

Das Doenjang Jjigae wird in die Tischmitte gegeben und zusammen mit weiteren Banchan und Reis serviert. Man muss dabei nicht aus einem Topf essen und kann es bei Bedarf auch auf einzelne Portionen aufteilen. Außerdem ist es auch eine perfekte Beilage zum feurigen Barbecue oder zu vielen weiteren Gerichten.

News Reporter
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