Let’s Eat 3

Die wohl beliebteste Mukbang-Serie in ganz Korea legt eine dritte Runde ein. Nach Let’s Eat und Let’s Eat 2 begleiten wir den Hauptcharakter Goo Daeyoung auf eine Reise zurück in seine Vergangenheit – im wahrsten Sinne des Wortes. Erneut gibt es einen neuen weiblichen Hauptdarsteller – Lee Jiwoo, seine Kindheitsfreundin, die in jungen Jahren schwer in ihn verliebt war.

Originaltitel
식샤를 합시다 3
Regisseur
Choi Gyusik
Erscheinungsjahr
2018
Genre
Romance, Comedy, Drama
Serienlänge
14 Episoden
Schauspieler
Yoon Doojoon als Goo Daeyoung

Baek Jinhee als Lee Jiwoo

Lee Joowoo als Lee Seoyeon

Ahn Wooyeon als Sunwoo Sun

Lee Byunghun als Kim Jinseok

Kim Dongyoung als Bae Byungsam

Noh Susanna als Heo Yoonji

Shin Soohang als Nebendarsteller

Byung Wooseok als Nebendarsteller

Seo Hyunjin als Baek Sooji

Lee Jooseung als Ahn Chansoo

Baek Sooji, mit der er Ende der zweiten Staffel zusammengekommen ist, kommt bei einem Busunfall ums Leben, was uns schon zu Beginn der Serie und durch verschiedenste Trailer der dritten Staffel vermittelt wurde. Kurzum: Man kommt einfach nicht darum herum, schon um sie zu trauern, bevor man überhaupt diese 14 Episoden hinter sich gebracht haben.

Allgemein fällt schnell auf, dass sich die Serie diesmal mit sehr viel erwachseneren Themen auseinandersetzt. Das klassische, herrlich-unschuldige Romantikdrama, wie wir es schon aus Staffel eins und zwei kennen, erwartet uns eigentlich nur während der vielen Rückblenden in die gemeinsame Schulzeit der beiden. Abseits davon schlagen wir uns mit Scheidung, Demenz, Trauer um eine geliebte Verstorbene und weitere alltägliche Probleme durch.

Allem voran steht natürlich die koreanische Küche weit im Vordergrund der Serie und hier weiß sie keinesfalls zu enttäuschen. Wunderbare Speisen, die uns herrlich präsentiert werden, wenn auch aus einem weniger detailreichen Blickwinkel, was Goo Daeyoungs Beschreibung angeht, machen schnell Lust auf mehr.

Trotz allem fehlt aber einfach etwas. Zwar weiß die Serie mit ihrem Nostalgietrip immer wieder zu begeistern, aber Park Joonhwa, Regisseur der zweiten Staffel, hat hier einfach die Messlatte hoch gesetzt. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass im Herzen der Fans seine Staffel der große Favorit bleibt. Trotz der wunderbaren Szenen zwischen den beiden Hauptdarstellern konzentriert man sich schnell auf die beiden Nebendarsteller, wenn man erst einmal in der Gegenwart zurück ist. Ich selbst habe mich – als großer Fan der ulkigen Zankereien zwischen Daeyoung und seinen früheren Schulfreunden – immer wieder dabei ertappt, mich auf die Szenen aus der alten Zeit zu freuen.

Eine Staffel, die also mit Sicherheit sehenswert ist, wenngleich man sie besser nicht mit ihren beiden Vorgängern zu vergleichen beginnt. Hier wird man einfach nicht auf einen grünen Zweig kommen.

 

Gesamtbewertung

News Reporter
Hi, ich bin der Admin & Inhaber von ansoko. ^-^v Zuständig für das Coding, Grafiken, Seitenaufbau und Recherche sorge ich dafür, dass hier alles funktioniert und ihr regelmäßig tolle Beiträge zu lesen bekommt!
- Werbung -