Ein Nordkoreaner wurde wegen Squid Game zum Tode verurteilt

Squid Game ist auf der ganzen Welt ein Hit, da bleiben selbst stark abgeschottete Länder wie etwa Nordkorea nicht davor verschont, das ein oder andere von dieser Popularität mitzubekommen. Wobei man in dem Fall natürlich sagen muss, dass die Serie über unerlaubte Wege ins Land kommt, denn seitens der Regierung wird einfach alles getan, um zu verhindern, dass westliche Werte unter die Bürger gelangen.

Daher geht man nun auch einen sehr krassen Schritt: Ein Nordkoreaner, der Squid Game gesehen hat, wurde nun zum Tode verurteilt.

Berichtet wurde das von Radio Free Asia, auch als RFA bekannt. Das ist ein amerikanisches News- und Media Outlet, das sich auf Nordkorea spezialisiert hat. Auch sieben High School Schüler wurden schon schwer wegen der Serie bestraft. Eine Todesstrafe wurden nun erstmals deshalb ausgesprochen.

Der betroffene Mann kam von China nach Nordkorea zurück und verkaufte dort USB-Sticks mit der Serie. Den Berichten zufolge wurde er durch ein Erschießungskommando getötet, das dem aus der Serie makaber ähnlich kommt.

Weiter heißt es im Bericht von RFA:

Ein Schüler, der ein Laufwerk gekauft hatte, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, während sechs andere, die die Show sahen, zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurden, und Lehrer und Schulverwalter wurden entlassen und drohten, in abgelegenen Minen oder sich selbst zu arbeiten.

Schon im Juni wurden vier Nordkoreaner wegen dem Schauen südkoreanischer Doramas zur Arbeit in einem Arbeitslager verurteilt. Mehr dazu hier.


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