Die schrecklichen Ereignisse der Gyeongsan Cobalt Mine

Obwohl die Mine mittlerweile zerstört wurde, so existiert natürlich noch der Berg, in dem sie sich befand. Viele Koreaner machen heute noch einen großen Bogen um sie, da sie ihnen nicht geheuer ist. Sie befand sich in der nördlichen Provinz Gyeongsan und wurde schon lange vor ihrer Zerstörung verlassen.

Eröffnet wurde sie während der Japanischen Kolonialzeit durch die Japaner. Mit der Unabhängigkeit Südkoreas wurde der Betrieb darin eingestellt.

Wer zur Kolonialzeit im Verdacht stand, mit Nordkoreanern zu sympathisieren, wurde in der Nähe dieser Minen brutal ermordet. Offiziellen Statistiken zufolge haben so mehr als 3.500 Menschen ihren Tod gefunden. Die Gebeine warf man anschließend in die Mine hinein.

Doch die gruseligen Heimsuchungen beschränkten sich nicht auf die Mine.

Rund um sie herum wurden mehrere Firmen und Fabriken gebaut. Viele Besitzer selbiger begangen innerhalb weniger Jahre Selbstmord. Einem Firmeninhaber geschah ein schreckliches Unglück, er ermordete durch einen Unfall sämtliche seiner Mitarbeiter.

Ihm gehörte eine Firma, die Glas herstellte. Als er gerade etwas mischte, kippte er das heiße Petroleum aus, über sich selbst und Mitarbeiter, die gerade vor Müdigkeit schliefen. Nicht nur seine Mitarbeiter, sondern auch er selbst kamen durch diese Verbrennungen zu Tode. Bis heute ist jedoch nicht klar, ob es sich auch hierbei um einen Selbstmord gehandelt hat.

In folgendem Video findet ihr einige Eindrücke der Mine:


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