Train To Busan

Monatelang wurde dieser Film als einer der besten Zombiefilme überhaupt gefeiert. Weltweit gibt es zahlreiche Übersetzungen von ihm, Premiere hat er im August 2016 gefeiert. Insgesamt vier Auszeichnungen hat er eingeheimst, darunter Preise für die besten Nebendarsteller, die beste Technik und schließlich auch den Best Film Award der Buil Film Awards 2016.

Originaltitel
부산행
Regisseur
Yeon Sangho
Erscheinungsjahr
2016
Genre
Horror
Filmdauer
118 Minuten
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Schauspieler
Gong Yoo als Seokwoo

Kim Suan als Suan

Ma Dongseok als Sanghwa

Jeong Yumi als Sungkyung

Choi Wooshik als Younggook

An Sohee als Jinhee

Choi Gwihwa als Obdachloser

Ye Soojung als Ingil

Park Myungsin als Jonggil

Kim Uiseong als Yongsuk

Shim Eunkyung als Flüchtende

Seokwoo ist ein Fondsmanager und hat in der Arbeit eine ziemlich stressige Zeit. Er lebt in Scheidung, seine Ex-Frau lebt in Busan. Suan, seine Tochter, die am nächsten Tag Geburtstag hat und aktuell bei ihm und seiner Mutter lebt, möchte unbedingt ihre Mutter sehen. Also lässt er sich kurzerhand von ihr breitschlagen, dass sie gemeinsam fahren. Da sie sich ohnehin im Moment nicht sehr nahestehen, ist das für ihn die optimale Gelegenheit, um wieder einmal etwas Zeit miteinander zu verbringen.

Aufgenommen wird schließlich die Handlung, welche der vorangehende Animationsfilm Seoul Station einleitet. Ein Mädchen, das zuvor von einem Zombie gebissen wurde, stürzt sich gerade noch vor der Abfahrt in den Zug hinein. Auch ein seltsamer Mann ist an Bord, der sich zunächst in der Toilette einsperrt. Bei der Abfahrt bemerkt Suan, wie ein Mann auf dem Bahnsteig plötzlich niedergerannt wird. Ihr Vater ist weggenickt, ihm kann sie also nichts davon erzählen. Als das Virus in dem Mädchen plötzlich auszubrechen beginnt und sie eine Zugbegleiterin beißt, sehen sich sämtliche Passagiere im Kampf mit dem Tod. Interessant dabei ist, dass wir zu Beginn des Filmes sehen, dass der Zombievirus sogar auf Tiere übergehen kann. Ein Umstand, den wir nur selten zu Gesicht bekommen, der aber für den weiteren Verlauf des Films eine nur geringe Bedeutung hat.

Die Zombies im Film haben denen von vergleichbaren Produktionen in Maske und Bewegung so einiges voraus. Es ist erfrischend, mal ein paar davon zu sehen, die sich so dermaßen schnell bewegen. Zwar hören auch sie auf, die anderen anzugreifen, sobald sie aus ihrem Blickfeld verschwinden, aber der Virus verfrachtet sie in eine Art Urinstinkt und von daher ist das schon gut nachvollziehbar.

Einige Geschehnisse im Film waren absehbar, andere wieder ein wenig überdramatisiert. Alles in allem kann man sich aber über die Handlung nicht beschweren, die immerzu in einem angenehmen Tempo voranschreitet. Es gibt einzelne Zwischenpunkte, die dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird und dass man sich nicht in falscher Sicherheit zu wähnen beginnt.

An einzelnen Stellen versucht sich die Handlung in ein tiefsinnigeres Terrain zu begeben. Etwa, wenn Suan ihrem Vater vorwirft, dass er immer nur an sich denkt und deshalb auch erst ihre Mutter gegangen ist. Durch den Schwerpunkt auf die Zombiethematik schaffen sie es aber nicht, derart gewichtige Punkte zu vertiefen. Auch die Beziehungen der einzelnen Charaktere bekommt nicht die Tiefe, welche durch das Skript angedeutet werden. In einem so kurzen Rahmen ist es nicht wirklich möglich, den einzelnen Personen einen solchen Tiefgang zu gewähren. Die Darsteller geben trotzdem ihr Bestmöglichstes, wodurch man mehrere Male Zeit hat, um zu trauern, zu bemitleiden und vor allem zu verurteilen.

Die Ursache für den Ausbruch des Virus wird einige Zeit vor dem durchaus überraschenden Ende geklärt, wodurch der Film rundum einen sauberen Abschluss hinlegt. Auf seinem Weg dorthin durchschreitet er brav die Klischees von Zombiefilmen, wie man sie nunmal kennt. Man kann ihn ohne Probleme schauen, ohne dabei die Vorgeschichte aus Seoul Station zu kennen. Nett anzusehen sind sie im Doppelpack allemal.

 

Gesamtbewertung

Letzte Aktualisierung am 18.04.2019 um 14:40 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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