The Idolm@ster.KR

Die koreanische Serie Idolm@ster.kr kommt als gelegentliche Unterhaltung genau richtig, allerdings ohne deutsche Synchronisation. Stets mit neuem Input liefern die Hauptdarstellerinnen gekonnt eine wahre Show ab und zeigen sich in ihren Rollen als Teilnehmerinnen eines Gesangswettbewerbs rundum authentisch. Nur 5 von 10 der jungen Frauen schaffen es in die Girlband. Dass es dabei zu Höhen und Tiefen zwischen den Mädels kommt, lässt sich schnell vermuten.

Originaltitel
아이돌마스터.KR – 꿈을 드림
Regisseur
Park Chanyool
Erscheinungsjahr
2017
Genre
Drama, Musik
Serie online schauen
Seriendauer
24 Episoden á 45 Minuten
Schauspieler
Lee Suji als Suji/Suah

Heo Youngjoo als Youngjoo

Kim Sori als Sori

Yukika Teramoto als Yukika

Chun Jane als Jane

Kwon Haseo als Haseo

Mint als Mint

Lee Yeeun als Yeeun

Cha Jiseul als Jiseul

Lee Jeewon als Jeewon

Jung Taeri als Taeri

Heo Joungjoo als Joungjoo

Lee Coco als Coco

Jin Nayoung als Nayoung

Bae Seulki als Kim Danoh

Besonders der Beginn der ersten Staffel ist besonders musikalisch, wodurch  eine angenehme Leichtigkeit aufkommt. Musikfreunde können sich auf einen locker, leichten Einstieg in die koreanische Pop-Musik freuen. Die Szenen zeigen zudem, was sich hinter den Kulissen eines Wettbewerbs abspielt und es kommen allerhand Mädelsthemen auf. Dadurch können sich Zuschauer relativ schnell mit den Rollen identifizieren und finden sich gut in die Serie ein. Aufgenommen mit passenden Kameraeinstellungen, die Nahaufnahmen jedoch eher auslässt.

Die emotionalen Auf und Ab´s der Charaktere kristallisieren sich im weiteren Verlauf der Episoden immer mehr heraus, wodurch parallel die Musik in den Hintergrund rückt. Zwar handelt es sich kontinuierlich um die Girlband und die Wünsche, Hoffnungen und Sorgen der Teilnehmer, jedoch vermisst man immer mehr das Musikalische. Es kommt nicht sonderlich stark zum Ausdruck, wie viel die Teilnehmerinnen für ihre Songkarriere leisten, wie sehr sie sich mit der Musik befassen und Zeit sowie Energie investieren. Neben bunten, freudigen, schrillen und extravaganten Szenen kommt Dramatik und Tragik hinzu, was der Serie eine emotionale Achterbahnfahrt verleiht. Besonders gut gelungen ist die Ideologie der einzelnen Charaktere und der durchaus amüsante Zickenkrieg.

Der Fokus auf die Musik steht der Serie besonders gut. Wodurch die ersten Episoden überragend gut gelungen sind. Die musikalische Begleitung, der Gesang der Girlband sowie die Gesangsproben reduzieren sich auf wenige Szenen. Dadurch verliert die Girlband etwas an Präsenz. Dennoch bleibt die Staffel 1 durchweg spannend und ereignisreich. Musikfans, die eine musikalische Serie sehen möchten, sollten die Erwartungen jedoch nicht gar so heraufsetzen. Allerdings ist die Serie nicht umsonst in das Genre “Dramaserie” eingeordnet. Diese Erkenntnis bestätigt wieder, dass auf keine der Episoden hätte verzichtet werden können.

Positiv zu bewerten ist; nach der Staffel 1 ist die Thematik noch lange nicht ausgelaugt, sondern scheint erst so richtig in Fahrt zu kommen. Eine talentierte Besetzung aus Protagonisten und Antagonisten legt den Grundstein des Ganzen. Zudem kommen alle Darsteller immer wieder durch die Mimik, Gestik und Dialoge zum glänzen.

Dank der unkomplizierten und dennoch ideenreichen Szenen ist es sehr gut möglich, sich  einfach einmal von koreanischem TV-Flair berieseln zu lassen und eine unterhaltsame Zeit vor dem TV zu verbringen. Ganz gleich, um welche Episode es sich handelt.

Gesamtbewertung
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