Leiter der Shincheonji-Kirche zu 3 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

Im August letzten Jahres wurde Lee Manhee, Leiter und Gründer der Shincheonji-Kirche verhaftet.

Dem 89-jährigen wurde zur Last gelegt, dass er gegen das Gesetz zur Prävention von Infektionskrankheiten verstoßen hat und er die Ermittlungen korrupiert hat, als es im Februar vergangenen Jahres zu einem erheblichen Ausbruch des Covid-19 Virus in Daegu gekommen ist.

Er übergab damals der Seuchenkontrollbehörde eine unvollständige Liste der Mitglieder sowie der Versammlungsorte. Darüber hinaus stand er eine Zeit lang im Verdacht, rund 5 Mio. US-Dollar aus der Kirchenkasse unterschlagen zu haben.

Das Gericht hat ihn vom Gesetzesverstoß gegen die Prävention von Infektionskrankheiten freigesprochen. Schuldig ist er seinem Urteil nach jedoch in Bezug auf die Behinderung des Geschäfts und der Korruption. Er hat daher eine dreijährige Gefängnisstrafe erhalten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.


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