Irans Außenminister droht an, koreanische Dramas verbieten zu lassen

Der koreanische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hat bekanntgegeben, dass man darüber nachdenke, koreanische Serien im ganzen Land verbieten zu lassen. Als Grund nennt er die Tatsache, dass die „Frozen Funds“, wie sie in internationalen Medien bezeichnet werden, noch immer nicht gelöst wurden.

Hierbei handelt es sich um ein Geschehen, das viele Jahre zurückgehrt. Im Jahr 2010 eröffnete der Iran ein Won-Konto bei der IBK Industrial Bank und bei der Woori Bank, beides unter dem Namen der iranischen Zentralbank. Über dieses Konto wurden Rohölexporte geregelt. Rund 7 Mrd. US-Dollar sollen über dieses Kontro gegangen sein.

Im Jahr 2018 wurde die iranische Zentralbank dann aber von der US-Regierung auf die Sanktionsliste gesetzt und damit wurden die Transaktionen auf das Konto ausgesetzt und die darauf befindlichen Gelder eingefroren.

Korea hat seit drei Jahren erklärt, dass es das Problem des Einfrierens der Fonds lösen wird, aber es hat noch nicht darauf reagiert. Wenn sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, können wir die Ausstrahlung koreanischer Dramen über den staatlichen Rundfunk einstellen. Minister Amir-Abdollahian

Der Minister hat betont, dass er diese Angelegenheit auch mit dem südkoreanischen Außenminister Jung Euiyong besprochen habe.


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