Haustiere in Korea

Es gibt Hundecafés mit großen, zahmen Tieren, die nahezu alles mit sich machen lassen. Und es gibt dieselbe Variante mit Katzen, die nicht weglaufen, sondern sich nur zu gerne kraulen lassen und sich zu den Besuchern gesellen, sich auf sie drauflegen und zu schnurren anfangen. Aber wie sieht es mit Haustieren im Allgemeinen aus in Korea? So manche werden mitbekommen haben, dass sich Idols oft nichts lieber als irgendwelche kompliziert klingende Hunderassen ins Haus holen – und meistens noch so richtig kleine Schosshunde. Wie es in Korea sonst so mit Haustieren aussieht, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Seitdem es in Korea immer mehr Ein-Personen-Haushalte gibt, nimmt die Popularität von Haustieren immer mehr zu. Einige Geschäftsketten haben sich daraus schon gebildet, so gibt es Läden mit den buntesten Kleidchen für die Tiere, eigene Frisöre, die nicht nur das Fell schneiden und waschen, sondern sogar färben oder gar eigene Bestattungsunternehmen für die kleinen Lieblinge. Dass es so etwas auch hierzulande gibt, dürfte so manchen Personen bekannt sein – wie stark das schon an Tierquälerei grenzt, wenn man das arme Ding unmenschlichen Gerüchten durch das Färbemittel aussetzt, sei nun dahingestellt. Aber Fakt ist, dass diese Wendung in den letzten fünf Jahren etwa einen großen Fortschirtt für die dortige Kultur und Offenheit gegenüber des Menschens besten Freund und Konsorten darstellt.

In solchen Schaufenstern werden die Tiere direkt am Eingang zu dem Laden hergezeigt, oft werden aber auch kleinere Gitterkäfige gestapelt, die leider sehr wenig Platz für die Tiere bilden. Die gesamte Fläche solcher Tierläden beläuft sich oft auf etwa ein Drittel der hierzulande gängigen Tierhandlungen, weshalb die Ladenbesitzer oft dazu gezwungen sind, irgendwo an Platz zu sparen. Weiters sind Haustiere in Korea wesentlich günstiger, als bei uns; während man bei uns für einen reinrassigen Hund etwa 500€ bezahlt, zahlt man in Korea im Schnitt 70 bis maximal 100€ für das gleiche Tier. Im Übrigen werden auch weitestgehend nur reinrassige Tiere verkauft, zumindest was die Hunde und Katzen anbelangt.

Natürlich kann man auch Tiere wie Hasen, Mäuse, Hamster und andere Nager erwerben, man kann sogar Igel direkt aus manchen Zoohandlungen kaufen und sie halten. Fische sind nicht ganz so weit verbreitet, hier bedarf es schon etwas Glück, dass man welchen in einer Handlung begegnet.

Bezüglich dem Futter muss man in manchen Gegenden Koreas Glück haben, zum Beispiel Katzenfutter kaufen zu können. Hundefutter erhält man dafür oft in allen Ecken und Kanten des Landes.

Fährt man auf Urlaub, kommt das Tier in so ein Tierhotel, wo man es mit seinem liebsten Spielzeug unterbringt und natürlich wieder abholt, wenn man zurück ist. Um das Tier aber möglichst wenig bis gar nie alleine zu lassen, gibt es viele Hotels, die Haustiere in ihren Zimmern akzeptieren und auch öffentliche Verkehrsmittel bieten Reisemöglichkeiten mit Tieren an.

News Reporter
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