Hundefleisch

이미지 소스 alongwayback

Ich traue mich heute einen Bericht über den Verzehr von Hundefleisch in Korea zu schreiben. Um allerdings nichts zu provozieren, was mit schwachen Nerven zusammenhängt, verzichte ich in diesem Artikel komplett auf beiliegende Bilder, das Artikelbild zeigt aber einen Marktstand in Gyengdong, an dem solches Fleisch verkauft wird.

Bevor wir uns gemeinsam weiter in das Thema vertiefen, beachtet bitte eines. Dies ist ein Artikel über die Kultur Koreas. Ich befürworte es weder, noch lehne ich dieses Thema ab. Ihr könnt gerne in einem Kommentar beschreiben, wie ihr euch mit diesem Thema fühlt, bleibt dabei aber konstruktiv und werdet nicht ausfallend. Tatsache ist jedenfalls, dass für den Verzehr von Hundefleisch eine eigene Rasse gezüchtet wird und nicht einfach jedes entlaufene Haustier auf dem Teller landet!

Das Essen von Hundefleisch ist ein Stück der koreanischen Esskultur mit einer so langen Geschichte, dass man gar nicht mehr weiß, wann das eigentlich angefangen hat. Genauso ewig dauern die Diskussionen darüber an, ob dieses Fleisch essbar ist oder nicht. Tatsache ist jedenfalls, dass das koreanische Volk jenes ist, das im Verzehr von diesem Fleisch an oberster Spitze mitzieht und in Korea auch die meisten Hunde dafür geschlachtet werden.

2002 wurde der Verzehr von Hundefleisch sowie die Züchtung der hier verarbeiteten Tiere aufgrund der damals teils in Südkorea stattfindenden Fußball-WM Spiele staatlich verboten. Seither treiben sich illegale Hundefleischmärkte sowie die öffentlichen Gegner dieser Verfahren gegenseitig in einen kleinen Straßenkrieg. Die Koreaner selbst werden in dieser Situation vom Staat aber alleingelassen. Die Maßnahmen der Regierung treiben Restaurants  mit Hundefleisch in die Illegalität, denn viele Koreaner essen nach wie vor Hundefleisch.

Gemäß einer alten chinesischen Legende glauben die Koreaner daran, dass das Fleisch von Hunden heilende Botenstoffe beinhaltet und somit seine Wirkung auf den Menschen überträgt, wenn er dieses zu sich nimmt. Mit anderen Worten würde der Mensch durch Hundefleisch von Krankheiten geheilt.

Verarbeitet wird Hundefleisch in Bosintang (eine wärmende Suppe, die speziell zur kalten Jahreszeit angeboten wird), Jeongol (gekochtes Hundefleisch mit verschiedenen Gewürzen und Gemüse), Suyuk (gekochtes Hundefleisch), Duruchigi (gebratenes Hundefleisch mit verschiedenen Gewürzen).

Wer in Korea Urlaub macht und keinesfalls Hundefleisch essen möchte, sollte sich diese vier Begriffe merken und ihnen bestenfalls aus dem Weg gehen.

News Reporter
Hi, ich bin der Admin & Inhaber von ansoko. ^-^v Zuständig für das Coding, Grafiken, Seitenaufbau und Recherche sorge ich dafür, dass hier alles funktioniert und ihr regelmäßig tolle Beiträge zu lesen bekommt!
- Werbung -