Han-River: Geburtsstätte vom blutrünstigen koreanischen Wassergeist

Der größte Fluss Koreas, der Han-Fluss, mündet direkt hinaus ins Gelbe Meer. Schon seit den 1900er Jahren gilt der Fluss als wichtige Transportroute für lokale Handelsgeschäfte, aber auch für Schiffe, die aus China und Japan nach Südkorea gelangen.

Rund um diese Zeit gab es jedoch viele Seeräuber, die auf solche herannahenden Schiffe warteten und sie dann überfielen. Oft wurden die ganzen Mannschaften getötet.

Dadurch entstand die Legende um den blutrünstigen Wassergeist Mul Gwishin, den wir euch schon im Artikel über Jeju-do vorgestellt haben.

Im Februar 2003 berichtete ein Amerikaner von einer Geistersichtung direkt am Fluss, als er mit seinem Hund eine Gassirunde drehte. Seine Beschreibung lautete:

Es war tatsächlich über dem Wasser, machte aber keine Wellen, nur zwei oder drei Meter vom Ufer entfernt. Zuerst konnte ich nicht viel darüber erzählen. es sah aus wie ein kleines Stück weißer Staub, aber es leuchtete direkt über dem Wasser. Es begann sich zu materialisieren und ungläubig konnte ich sehen, was es war. Es sah aus wie ein japanischer Soldat in einer Schlachtfelduniform. Ich konnte seine Stiefel und seinen sehr markanten Hut erkennen, und die Knöpfe bleiben mir im Gedächtnis. Er hatte ein Gewehr über dem Rücken und schien zum Ufer zu gehen. Ich konnte nicht viele Details auf seinem Gesicht sehen, aber er schien nach etwas zu suchen.

 


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