Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling

Der Episodenfilm erzählt die Geschichte des Meisters – ein koreanischer, buddhistischer Mönch – und seines Schülers – ein Kind und Novize – als cineastischen Bildungsroman und Kreislauf des Lebens. Schauplatz des Filmes und Lebenswelt der beiden ist eine Floß-Klause auf einem inmitten bewaldeter Berge gelegenen Sees.

Originaltitel

Dieser ist nur durch ein Tor am Ufer mit einem einzelnen Boot zu erreichen und doch um vieles mehr tragisch mit der wirklichen Welt verbunden.

Das Floß scheint nur statisch zu sein, tatsächlich schwimmt und dreht es sich – eine innere Dynamik, die der Kamera und damit dem Leben beider Menschen verwehrt bleibt.

Im Film selbst wird nur selten gesprochen und oft wartet man auf ein paar Worte und obwohl dann keine kommen, ist man trotzdem von der Handlung des Films gefesselt. Man trauert nahezu unweigerlich mit dem kleinen Schüler mit, von Beginn bis zum Ende und mittendrin. Warum gegen Ende des Films der mittlerweile erwachsene Schüler des buddhistischen Meisters von der Polizei abgeholt wird, ist auch schnell klar – denn die Polizisten sprechen.

Das Ende selbst ist sehr theatralisch und nicht gerade typisch buddhistisch in dem Sinn, aber sehr aussagekräftig. Ein wirklich gelungener Film, ganz im Stile von Kim Kiduk.

봄, 여름, 가을, 겨울 그리고 봄
Regisseur
Kim Kiduk
Erscheinungsjahr
2003
Genre
Drama
Filmdauer
103 Minuten
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Schauspieler
Choi Min

Ha Yeojin

Ji Daehan

Kim Kiduk

Kim Youngmin

Oh Yeonsu

Park Jia

Seo Jaekyung

Gesamtbewertung

News Reporter
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