Endlich kommt das Samsung Galaxy Fold auf den Markt picture credit: Oskar Alexanderson

Hätte der Plan rund um das Samsung Galalxy Fold eingehalten werden können, dann könnte man das faltbare Smartphone schon seit Monaten im Handel erwerben. Die Praxis sieht jedoch anders aus, denn die ersten Testgeräte hatten mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen. Diese wurden nun behoben und einem zweiten Anlauf steht nichts mehr im Wege. Genauer gesagt hat der Hersteller im Rahmen der IFA 2019 nähere Details zum Marktstart bekanntgegeben, los geht es am 6. September 2019 mit Südkorea. Der deutsche Markt wird ab dem 18. September bedient, also nur ein paar Tage später. Obwohl sich der Release verzögert hat, ist Samsung Huawei (die das Mate X in der Hinterhand haben) zuvorgekommen.

Technisch gibt es keine großen Veränderungen

Das technische Datenblatt hat sich weitestgehend nicht verändert. Die Daten von der ersten Präsentation sind also noch gültig, bis auf eine Ausnahme. Und zwar wird es das Galaxy Fold ausschließlich in einer 5G-Version geben, bemerkbar macht sich das beim Preis. Stolze 2.100 Euro wird das erste faltbare Gerät von Samsung kosten, eine ordentliche Summe. Der Konzern weiß das natürlich und spricht von einer „speziellen Zielgruppe“. Man muss auch abwarten, wie das Gerät angenommen wird und ob die Probleme tatsächlich behoben wurden.

Wie aufmerksame Technik-Fans wissen werden, hat die erste Generation mit zu großen Spaltmaßen bei den Scharnieren zu kämpfen gehabt. Dadurch konnten Schmutzpartikel eindringen, unter das Display gelangen und dieses zerstören. Außerdem war die dringend notwendige Folie am Display nicht eindeutig „gekennzeichnet“. Das heißt, viele Tester hielten diese für eine normale Schutzfolie, die man abziehen konnte. Das war aber nicht so, denn die Folie war ein fester Bestandteil vom Bildschirm. In der überarbeiteten Version ist diese besser angebracht, außerdem hat man die Spaltmaße optimiert.

Samsung übernimmt Reparaturkosten

Da das Galaxy Fold das erste Modell seiner Art ist, bietet das südkoreanische Unternehmen die Übernahme der Kosten an. Es sind 70 Prozent, wenn im ersten Jahr Reparaturarbeiten am Bildschirm anfallen. Die Aktion soll unter anderem Sicherheit schaffen, denn bislang fehlen Alltagserfahrungen mit faltbaren Smartphones. Samsung glaubt außerdem fest an die neue Smartphone-Kategorie und plant bereits einen Nachfolger beziehungsweise eine günstigere Alternative für 2020.

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