Diese Celebrities sollen Teil des ominösen Gruppenchats sein
picture credit: Harry Cotter

Es ist nach wie vor noch unklar, welche weiteren Celebritys im Gruppenchat von KakaoTalk dabei war, durch den unter anderem Seung Ri zur Vermittlung von Eskortdamen verdächtigt wurde. Dabei wurde nun unter anderem aufgedeckt, dass Sänger und Schauspieler Jung Joonyoung einer der Mitglieder in diesem Gruppenchat war. Bis ins Jahr 2015 lässt sich der Nachrichtenaustausch zurückverfolgen. Dabei soll Jung Joonyoung einem Mr. Kim erzählt haben, dass er sexuellen Verkehr hatte. Dieser fragte daraufhin, ob es Aufnahmen gäbe, die kurz darauf von ihm übersendet wurden. Betreffende Videos sollen im Geheimen aufgenommen worden sein – ohne, dass die zweite Partei davon wusste. Auch ein Mr. Choi soll derartige illegale Aufnahmen im Chat geteilt haben. Seitens SBS nimmt man an, dass die Zahl der Opfer rapide steigen wird, da sie davon ausgehen, dass noch mehr Hinweise gefunden werden.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet sich Jung Joonyoung durch Dreharbeiten in den USA. Er hat sich bislang nicht dazu geäußert, die Sache weder bestätigt, noch dementiert. Man warte, bis er zurück in Korea angelangt ist, um ihn dann entsprechend zu befragen.

Was nun eine japanische Jobbörse aufgedeckt hat, sorgt dafür, dass man nun auch Choi Jonghoon von F.T. Island unter Verdacht steht, ebenfalls Teil des Gruppenchats zu sein. Auf der japanischen Jobseite Japan Info hat man nun folgendes Inserat wiederentdeckt:

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Im September 2017 hatten sich Seung Ri (Big Bang), Choi Jonghoon (F.T. Island und Jung Joonyoung zusammengeschlossen, um ein Izakaya Restaurant namens Mildang Pocha zu eröffnen. Dabei waren sie auf der Suche nach Angestellten, mit denen sie eine familiäre Atmosphäre im Restaurant bieten wollten.

Die Geschäftsbeziehung zwischen Seung Ri und Jonghoon wurde deutlicher, als dieser im Mai 2018 in dessen Aori Ramen Franchise einstieg.

Dadurch erhärtet sich die Vermutung, dass es sich beim bislang nicht näher definierten Celebrity B um Choi Jonghoon handelt, da er auch zur Silhouette passt, welche bei einschlägigen Reportagen über den Skandal um Burning Sun und Seung Ri eingesetzt wird.

Make Us Entertainment meldete sich bereits zu Wort

Die Agentur, bei der Jung Joonyoung unter Vertrag steht, meldete sich bereits in einem offiziellen Statement zu Wort:

 […] Wir stehen aktuell mit Jung Joonyoung in Kontakt, der sich mitten in Arbeiten im Ausland befindet. Es ist schwierig für uns, die Echtheit der Vermutungen zu überprüfen und dafür möchten wir uns entschuldigen. Jung Joonyoung hat sich dazu entschlossen, seine Dreharbeiten abzubrechen und nach Korea zurückzukehren, um bei der Aufklärung zu helfen und mit der Polizei in dieser Sache zu kooperieren. […]

Yong Junhyung hat nichts damit zu tun

Für Verwirrung sorgte nebenher die Definierung eines Singer Yong, der ebenfalls im Gruppenchat mitmischte. Das Missverständnis entstand durch Screenshots, die im SBS News 8 Programm eingesetzt wurden, bei dem Singer Yong (Yong Junhyung) mit Jung Joonyoung mehrere Nachrichten ausgetauscht hat. Diese entstammen jedoch nicht dem Gruppenchat, was auch schon von Around Us Entertainment bestätigt wurde. Die verwendeten Screenshots waren direkte Nachrichten zwischen den beiden, Yong Junhyung war nie mit Jung Joonyoung in einem Gruppenchat.

Noch bevor das offizielle Statement veröffentlicht wurde, postete der Sänger auf Instagram, um seine besorgten und wütenden Fans aufzuklären.

 

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안녕하세요 용준형입니다 저조차도 혼란스러운데 저때문에 걱정 혹은 분노하신 분들이 많은 것 같아 이렇게 직접 글 올립니다 금일 보도된 내용에 제가 이번 사건에 동참하였거나 혹은 연루되어있다는 말을 들었을때 정말 당황스럽고, 사실 여부를 떠나 이런 일에 연관되어 이름이 거론되었다는 사실에 다시 한번 저를 돌아보게 되었습니다. 앞뒤 상황을 배제하고 짜깁기되어 보도된 내용은 전혀 사실이 아니며, 저는 이런 내용을 들었을 당시 그런 일들이 있다는 것도 인지하지 못했었습니다. 제가 정말 무심코 반문했던 말에도 잘못이 있다고 생각하실 수 있습니다. 앞으로는 모든 언행을 좀더 신중히 하도록 하겠습니다. 용준형 올림

Ein Beitrag geteilt von HIGHLIGHT (@bigbadboii) am

Hallo, hier schreibt Yong Junhyung. Ich schreibe euch direkt, da sich viele von euch Sorgen machen und wütend an meiner Stelle sind. Ich bin sehr verwirrt. Heute gab es verschiedene Berichte, die das Missverständnis hervorbrachten, dass ich in die Angelegenheit verwickelt wäre. Dem ist nicht so. Die verwendeten Screenshots sind gänzlich aus dem Kontext gerissen und daher in dieser Angelegenheit unwahr. Mir war nicht klar, dass derlei Dinge passiert sind.

Dass ich einfach mit einer unüberlegten Frage geantwortet habe, war nicht richtig. In Zukunft will ich vorsichtiger mit meinen Worten umgehen.

Das Label selbst hat sich dazu ein wenig detaillierter geäußert:

 […] Yong Junhyung steht nicht im Zusammenhang mit illegalen Bild- oder Videoaufnahmen. Auch war er nie in einem Chatroom, in dem Jung Joonyoung illegale Hidden Camera Videos mit anderen teilte. Generell können wir bestätigen, dass er zu keiner Zeit gemeinsam mit Jung Joonyoung in einem Gruppenchat war. […] Als Jung Joonyoung 2016 eine schwere Zeit aus persönlichen Gründen durchmachte, fragte Yong Junhyung danach, was passiert sei. Jung Joonyoung antwortete daraufhin: „Ich wurde erwischt, als ich ein Video gemacht und es gesendet habe.“ Yong Junhyung fragte daraufhin: „Du meinst, du wurdest von der Frau erwischt?“ Wir werden uns aufgrund der öffentlich geteilten Screenshots hierzu mit SBS absprechen und die Echtheit prüfen lassen.

Natürlich stimmt es, dass er ein Freund von Jung Joonyoung ist. Alleine aus diesem Grund einen Zusammenhang zu implementieren, ist kränkend. Wir werden strikte rechtliche Schritte gegen jeden einleiten, der dafür Sorge trägt, dass die Reputation unseres Sängers unter Falschinformationen und Hasskommentaren zu leiden hat.

Trotz allem sind viele Fans nun darüber bestürzt, dass er offenbar davon wusste, was Jung Joonyoung tat, ohne etwas dagegen zu unternehmen.

Insgesamt acht Personen sind Teil des Gruppenchats

Laut SBS funE sind es insgesamt acht Personen, die dem Gruppenchat angehören:

  • Seung Ri
  • Zwei männliche Sänger (Jung Joonyoung ist einer davon)
  • CEO Yoo von Yoori Holdings
  • Eine Bekanntschaft namens Mr. Kim
  • Ein Angestellter eines bislang nicht näher definierten Labels
  • Zwei Bürger, die nicht dem Showbusiness angehören