Aktien vieler KPOP Agenturen sinken stark

Der Wert von Aktien, die sowohl ehemaligen als auch gegenwärtigen Inhabern von Unterhaltungsagenturen in Südkorea gehören, ist im Vergleich zum letzten Jahr um fast 30 % gesunken. Die beiden Hauptgründe dafür sind die zahlreichen Skandale in der letzten Zeit sowie die Handelsspannungen zwischen Korea und Japan. Das Inselland stellt einen wichtigen Schlüssemarkt für die koreanische Musikindustrie dar. Nahezu jede zweite in Korea erfolgreiche Band geht im nächsten Schritt dazu über, sich dort ebenfalls auf dem Markt zu beweisen.

Aufgrund der zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzung mit Japan ist die Bewertung von Unternehmen in der Unterhaltungsbranche stark gesunken. Es scheint, dass sich das Comeback der großen Künstler, die in naher Zukunft geplant sind, nicht bessern wird, aber die Situation könnte sich nächstes Jahr verbessern. Lee Kihoon, Analyst bei Hana Financial Investment

Im vergangenen Jahr hatte Japan bei allen drei großen Agenturen einen Anteil von mehr als 15 % am Gesamtmarkt.

Die ehemaligen „Big 3“ hat es am stärksten getroffen

Nach Angaben des Konzernforschungsunternehmens Chaebul.com sank der Gesamtwert der Aktien der sieben am stärksten auf Aktien spezialisierten Eigentümer von Unterhaltungsagenturen am Freitag um 28,7 % auf 512 Mrd. koreanischer Won (das sind 435,5 Mio. US-Dollar).

Der ehemalige CEO und Chefproduzent von YG Entertainment, Yang Hyunsuk, verzeichnete den stärksten Rückgang. Sein Aktienbestand ging um 41,1 % auf 93 Mrd. Won zurück. Dieser Summe stehen 158,5 Mrd. Won vom Vorjahr gegenüber.

Der Wert der von SM Entertainment’s CEO Lee Sooman gab im gleichen Zeitraum um 29,4 % auf 162,7 Mrd. Won nach. Lee ist mit 19,04 % an der nach ihm benannten Agentur beteiligt.

Für den Gründer und CEO von JYP Entertainment, Park Jinyoung, ging der Wert seiner Aktienbestände von 193 Mrd. Won um 29,9 % auf 133,3 Mrd. Won zurück.

Durch den Burning Sun Skandal und Yang Hyunsuks eigenem Prostitutionsskandal ist Big Hit Entertainment mittlerweile in die Liste der „Big 3“ nachgerutscht.

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