Warnschüsse an der Grenze

Im Zuge unserer Südkorea News Sektion haben wir euch bereits darüber berichtet, dass ein nordkoreanischer Soldat bei seiner Flucht schwer verwundet worden war. Nachdem Parasiten in dessen Körper entdeckt worden waren, fiel er ins Koma, was die Befragung bislang weiter hinauszögert. Nun ist erneut ein nordkoreanischer Soldat nach Südkorea geflohen. Als seine Kameraden ihn an der Demerkationslinie suchten, wurden von südkoreanischen Soldaten Warnschüsse abgegeben. Sie befanden sich zu nahe an der Grenze.

Insgesamt ist es mit diesem weiteren Flüchtling im Jahr 2017 bereits 15 Personen gelungen, von Nord- nach Südkorea direkt über die Landesgrenze zu fliehen. Viele versuchen es auch über China oder gelangen über das Meer in den Süden. Erst diesen Mittwoch sind zwei weitere Menschen aus Nordkorea in einem Fischerboot aufgegriffen worden.

Die Zahl der Flüchtlinge hat sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Insgesamt sind es 880 Personen, die sich dadurch 2017 retten konnten.

Eine andere Rekation, als dass die Zahl der Soldaten an der Grenze verstärkt wird, um weitere Überläufer zu verhindern, gibt es von Seiten Kim Jongun derzeit keine.


DRINGEND: ansoko braucht eure Spenden, um finanziert zu werden!

ansoko ist absolut von Werbeeinnahmen und Spenden abhängig. Um den Newsbereich der Seite weiter betreiben zu können, bin ich auf eure Mithilfe angewiesen! Im Moment findet deshalb eine Spendenrallye statt, um ansoko für ein Jahr lang komplett durchfinanziert zu haben.
Bisher eingegangene Spenden: 186 € (Das Ziel sind 15.000 €!)

Der Spendenstatus wird alle paar Stunden aktualisiert. Vielen, vielen Dank an jeden, der sich daran beteiligt!