Und samstags wird protestiert…

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Jeden Samstag finden sich so einige Bürger von Südkorea zusammen, um gemeinsam für eine Sache einzustehen. Worum es dabei dann genau geht, variiert jedes Mal stark. Proteste in Korea haben einen sehr starken Einfluss in die demokratische Geschichte der Republik genommen. Zurück geht diese Tradition auf eine Bewegung gegen japanische Besetzer. Es ist sehr viel Emotion damit verbunden, da damit die Forderung der Unabhängigkeit gefordert worden war und dies auch einen großen Teil dazu beitrag, dass dem dann so war. Es kann dabei auch passieren, dass an einem Samstag viele verschiedene Demonstrationen stattfinden, die alle parallel zueinander laufen.

Die Themen können stark variieren. Entweder gegen das harte Schulsystem, gegen Sicherheitsbedingungen in Gebäuden, gegen Regierungsbeamte, oder sonst etwas. Oft reagiert die Regierung auch auf solche Proteste, denn Koreaner gelten als ein sehr ungeduldiges Volk. Machen sie sich für ein Thema stark und nehmen es dabei in Kauf, stunden-, tage- oder gar auch wochenlang auf den Straßen dafür entlangzuziehen zeigt das, wie wichtig besagte Sache für sie ist.

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Wie wird bei einem Protest vorgegangen?

Meist organisieren sich die jeweiligen Gruppen bereits wenige Tage vorher. Es gibt ein paar Organisatoren, welche für Banner sorgen oder vielleicht sogar T-Shirts und andere Dinge zur Verfügung stellen. Je nachdem, worum es geht und ob hierfür bereits öftere Male protestiert wird. Auch Stirnbänder oder Westen werden oft ausgeteilt. Manchmal sorgen die Veranstalter sogar für die nötige Verpflegung, um gemeinsam den ganzen Tag durchstehen zu können. Oder es bringt einfach jeder etwas mit, sollte es einmal zur Pause kommen.

Bevor es losgeht, versammeln sich alle an einem Treffpunkt. Wird gegen ein Unternehmen oder dergleichen demonstriert, ist auch dessen Adresse meist direkt der Treffpunkt. Oft sitzen die Teilnehmer um den Veranstalter herum, während dieser seine Sprache hält und auch die umherlaufenden Bürger auf gewisse Missstände aufmerksam macht. Viele Rufe dienen dann dazu, dem beizupflichten und den Worten Nachdruck zu verleihen.

Gewerkschafter besser nicht

Wenn sich Gewerkschafter an den Streiks beteiligen, laufen sie Gefahr, verhaftet zu werden. Ganz egal, worum es geht. Hier gerät die Regierung aber regelmäßig in Kritik, was wiederum ebenfalls so einige Demonstrationen an den Plan ruft.


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