Telekinese

Superhelden sind längst nicht mehr auf Amerika beschränkt. Im Film Telekinesis können wir Shin Seokheon dabei begleiten, wie er seine übernatürlichen Fähigkeiten entdeckt und zu kontrollieren lernt. Seine Tochter, Shin Rumi, führt ein erfolgreiches Restaurant und hat zu ihm eigentlich schon seit Jahren kein so gutes Verhältnis. Eine grandiose Grundlage, die gepaart mit viel Komik einen etwas anderen Weg einschlägt und ein spannendes Actiongelage hervorbringt.

Originaltitel
염력
Regisseur
Yeon Sangho
Erscheinungsjahr
2018
Genre
Superheldenfilm, Fantasy, Comedy
Filmdauer
101 Minuten
Schauspieler
Ryu Seungryong als Shin Seokheon

Shim Eunkyung als Shin Rumi

Go Nahee als junge Rumi

Park Jungmin als Kim Jeonghyeon

Kim Minjae als Mr. Min

Jung Yumi als Direktorin Hong

Yoo Seungmok als Mr. Kim

Lee Jeongeun als Mr. Kims Frau

Kim Yeongseon als Rumis Mutter

Zu Beginn des Films haben wir es gleich mit einer sehr dramatischen Szene zu tun. Das Gebiet, in dem sich das Restaurant von Rumi und ihrer Mutter befindet, soll großflächig restrukturiert werden. Es gibt Proteste, ein Mob soll diese unterbinden. Dabei kommt es zu einem Unfall und Rumi verliert ihre Mutter. Ein Moment, der ihr Leben tragisch prägt.

In der Zwischenzeit landet ein Meteoritensplitter auf der Erde. Seine Energie wandert durch die Erde ins Wasser hinein, wo schließlich Rumis Vater damit in Berührung kommt, als er in diesem Gebiet eine Wanderung unternimmt. Hiervon erhält er auch seine besonderen Fähigkeiten. Von diesem Moment an dauert es nicht lange, bis sich erstmals Kräfte in ihm rühren.

Die weitere Handlung verläuft langsam vor sich hin, wer den typischen Charme koreanischer Produktionen zu schätzen weiß, wird sich daran allerdings nicht weiter stören. Es ist schwarzer Humor vom Feinsten, der an vielen Stellen etwas subtiler sein könnte, der den Film so unterhaltsam macht. Am Ende kommt es dann noch zu einem Spannungshöhepunkt. Und natürlich darf dann das Happy End nicht fehlen.

Insgesamt also ein Film, der für das gemütliche Fernsehen am Nachmittag entwickelt wurde. Er funktioniert in seiner sehr eigentümlichen Formel und baut nicht nur auf den beiden Hauptcharakteren auf, sondern braucht auch die zahlreichen Nebencharaktere, um richtig zu wirken. Anhand der schönen Inszenierung und den tollen visuellen Effekten gibt es von mir die volle Punktzahl in der Endbewertung.

Gesamtbewertung