Anklage gegen Schauspielerin Lee Yeoleum erhoben

SBS‘s Law of the Jungle wird in einem Nationalpark in Thailand gedreht. Bei einer kürzlich ausgestrahlten Episode, an der die Schauspielerin Lee Yeoleum teilnahm, wurde nun eine spezielle Riesenmuschel-Gattung gejagt und vom Cast verspeist, die eigentlich unter Artenschutz steht. Nachdem seitens SBS ein Statement herausgegeben wurde, dass alles rechtlich sicher sei, wurde nun dennoch eine Anklage gegen die Schauspielerin erhoben.

Eine thailändische Medienanstalt berichtete, dass in Law of the Jungle eine Szene ausgestrahlt wurde, in der Lee Yeoleum Riesenmuscheln jagte. Die betreffende Art sei vom Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften als seltenes Tier eingestuft worde. Damit sei die Jagd nach diesen Tieren durch Fischen oder auch mithilfe von Booten verboten.

Einheimische reichten daraufhin beim Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen eine Klage gegen die Sendung ein.

Als Antwort auf die Kontroverse gab SBS bekannt, dass das Programm in Übereinstimmung mit den Richtlinien der öffentlichen Organisationen gedreht wurde und dass es keine Probleme mit den Dreharbeiten gab.

Das Jaw of the Jungle Team wurde in Übereinstimmung mit den Richtlinien der örtlichen öffentlichen Organisationen (Filmtafel, Nationalpark) unter deren Genehmigung gefilmt. Darüber hinaus wird das Filmen vor Ort immer von einem lokalen Koordinator begleitet. Die Dreharbeiten wurden nach Richtlinien durchgeführt, sodass es keine Probleme und auch keine illegalen Angelegenheiten gibt.SBS

Außerdem beteuerten sie, dass es ihnen leid tue, wenn das Wildleben unter den Dreharbeiten zu leiden hatte. Man würde in Zukunft vorsichtiger vorgehen, wenn die Show produziert wird.

Kurze Zeit später reichte Narong Kongeiad, der Chef des Hat Chao Mai Nationalparks, eine Klage gegen die Schauspielerin ein, da sie nach seinen Angaben mit der Jagd auf die Muscheln gegen die örtlichen Wildtiergesetze verstoßen hat. Die Anklage sieht eine Höchststrafe von vier Jahren Gefängnis und eine Summe von bis zu 1.300 US-Dollar vor.

Diejenige, die dafür zur Verantwortung gezogen werden muss, ist die Schauspielerin, die die Schalentiere gefangen hat, weil sie direkt gegen das Gesetz verstoßen hat. Andere, die an dem Vorfall beteiligt waren, könnten ebenfalls angeklagt werden.Narong Kongeiad

Selbst, da nun die Klage gegen Lee erhoben wurde, kann es schwierig sein, sie dafür zur Rechenschaft zu ziehen, da nicht klar ist, ob sie sich noch in Thailand befindet.


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