4 urbane Legenden aus Korea, die euch verfolgen werden

Koreaner sind ein sehr abergläubisches Volk, da gibt es natürlich auch eine Menge urbane Legenden, die man von einer Generation in die nächste weiterträgt. Ich habe die gruseligsten davon für euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Doch Achtung, dass sie euch verfolgen werden, ist kein Spaß. Denn urbane Legenden, die man sich in Südkorea erzählt, können wirklich verstörend und zum Teil auch sehr gewaltsam sein.

Ihr wurdet gewarnt!

1. Das Mädchen mit den Sesamsamen

Es war einmal ein junges Mädchen. Wie so viele junge Frauen in ihrem Alter hatte sie kein besonders großes Selbstbewusstsein. Insbesondere ihre Haut machte ihr dabei viel zu schaffen. Da sie so lange wie nur irgend möglich jung und wunderschön sein wollte, tat sie einfach alles dafür. Und genau das wurde ihr am Ende auch zum Verhängnis.

Eines Tages erzählte ihr eine Schulfreundin über eine neue, organische Hautpflege. Sie müsse nur zwei simple Schritte befolgen, um wunderschöne Haut zu erhalten. Zunächst müsse sie so viele Sesamsamen beschaffen, dass sie gemeinsam mit Wasser eine Badewanne befüllen würden. Und dann müsse sie sich einfach nur hineinsetzen. Über Stunden und Stunden hinweg.

Sie tat genau, wie ihre Freundin ihr das empfohlen hatte, bekam dabei aber nicht die erwünschten Ergebnisse. Stunden verstrichen und sie war noch immer nicht aus dem Badezimmer herausgekommen.

So viel Zeit war vergangen, dass sogar ihre Eltern sich schon darüber wunderten, was geschehen war. Ihre Mutter ging zur Tür und klopfte dagegen. Fragte, ob denn alles in Ordnung sei. Doch die einzige Antwort, die sie erhielt, war: „Warte eine Minute! Warte eine Minute!“

Noch einige weitere Stunden ging es so dahin, bis ihre Eltern keine Geduld mehr hatten und die Tür eintraten, um zu ihr ins Badezimmer zu gelangen. Der Anblick, der sich ihnen dabei dann bot, war so furchterregend, dass es kaum Worte dafür gab.

Ihre Tochter saß nackt und nass in einer Ecke des Badezimmers. Ihr ganzer Körper war übersät mit schwarzen Punkten. Ein verrückter Ausdruck lag in ihren Augen. Als sie genauer hinsahen, konnten sie erkennen, dass die Sesamsamen in ihre Poren eingedrungen waren.

Sie begann vollkommen hysterisch, mit einem Zahnstocher dauernd auf sich selbst einzustechen, um jeden einzelnen Samen von ihrer einst so makellosen Haut zu entfernen.

2. Der Hund mit dem Menschenkopf

Einer Legende zufolge werden Menschen, die ein sündiges Leben gelebt haben, als halb Mensch, halb Hund wiedergeboren.

Schon seit den 1970er Jahren gibt es diese Legende, die besonders auf dem Land verbreitet ist. Personen, die des nachts auf der Straße liefen, würden davon erzählen, dass jemand die ganze Zeit neben ihnen gesprochen habe. Aber immer, wenn sie sich umdrehten, konnten die niemanden entdecken. Bis sie schließlich zu Boden blickten und erkannten, dass ein Hund neben ihnen her lief, der einen menschlichen Kopf besaß.

3. Die Frau mit den hohlen Augen

Diese Legende entspringt am Highway Jayuro, der die beiden Orte Goyang und Paju miteinander verbindet. Das liegt im Norden von Seoul. Diese Gegend ist leider dafür bekannt, dass sich viele tödliche Autounfälle dort ereignen.

Viele Autofahrer erzählen davon, dass sie dort des Nachts eine Frau mit Sonnenbrillen antreffen. Wann immer sie sich dieser näherten, erkannten sie allerdings, dass sie gar keine Sonnenbrille trug. Es waren ihre hohlen Augenhöhlen, die sie gesehen hatten.

4. Die Kakerlakeneier im Gesicht

Es war einmal ein junger Mann, der mit starker Akne zu kämpfen hatte. Was immer er versuchte, nichts mochte dagegen helfen, sein Hautbild wurde immer schlimmer.

Eines Tages las er im Internet etwas darüber, dass eine tote Kakerlake unter dem Kissen helfen könnte, er müsse nur auf diesem Kissen schlafen.

Völlig begeistert von dieser Erkenntnis machte er sich auf die Suche nach einem solchen Tier, fing es ein und schlug drauf, bis es sich nicht mehr rührte. Dann legte er es unter sein Kissen und schlief sofort ein.

Am nächsten Morgen, als er unter seinem Kissen nachsah, war die Kakerlake plötzlich verschwunden. Doch auch seine Akne, daher war es ihm herzlich egal, was mit dem Tier geschehen war.

Er ging zur Schule und setzte sich in den Unterricht. Eigentlich hatte er einen wirklich schönen Tag, bis plötzlich sein Sitznachbar grauenhaft zu schreien beging – und mit ihm dann die ganze Klasse. Aus seinem Gesicht begannen hunderte Kakerlaken zu krabbeln. Denn das Tier hatte die Nacht zuvor Eier in seine Hautporen gelegt.

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