Regierung will Opfer vom Nth Room Sexskandal entschädigen

Die koreanische Regierung will die Opfer des Telegram Nth Room Sexskandals entschädigen. Dazu zählt unter anderem, dass die Behandlungskosten für psychische Betreuung, Lebenserhaltungskosten und auch Ausbildungskosten übernommen werden sollen.

Das soll sich folgendermaßen zusammensetzen:

  • Behandlungskosten werden mit 50 Mio. Won (ca. 40.000 US-Dollar) gedeckelt.
  • Monatliche Lebenserhaltungskosten werden mit 500.000 Won (ca. 400 US-Dollar) gedeckelt.
  • Ausbildungskosten* sollen vollständig übernommen werden.

* Sofern es sich beim Opfer um einen Studenten oder Schüler handelt.

Sollte es der Fall sein, dass die Opfer länger als fünf Wochen Verletzungen davongetragen haben (psychisch wie auch physisch durch etwa die Bedrohung von involvierten Tätern), können sie zusätzliche Gelder beantragen. Auch hier stehen noch einmal bis zu 50 Mio. Won zur Verfügung, von denen pro Jahr bis zu 15 Mio. Won (ca. 12.000 US-Dollar) beantragt werden können.

Auch beim Umzug wird geholfen

Opfer, deren persönliche Daten bekanntgegeben wurden, werden von der Republik Korea darin unterstützt, Umzugsmaßnahmen vorzunehmen und erhalten hier ebenso günstigere Bedingungen – beim Umzug als auch bei der späteren Miete.


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