Kontroverse um Nicholas Liddle, BLACKPINK & BTS – das ist passiert
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Der Musik-Journalist Nicholas Liddle hat eine Kontroverse ins Rollen gebracht, die mit BTS und BLACKPINK zu tun hat. Da dies unter ARMYs und BLINKs momentan ein rasantes Gesprächsthema ist, möchten wir euch hier erklären, was genau sich überhaupt ereignet hat.

In den letzten Tagen veröffentlichte der Journalist mehrere Tweets, die vielen Fans übel aufstießen. Ein Fanaccount zu BLACKPINK hätte ihm zum Release von BTS’ Song Dynamite 3.000 US-Dollar geboten, um schlecht darüber zu schreiben. Einmal veröffentlichte er am 26. September einen Tweet dazu, zwei weitere am 27. September. Die Angaben waren leicht unterschiedlich, reichten aber durch ihren Inhalt natürlich aus, um direkt wieder für Fanwars zu sorgen.

Hier die Screenshots davon:

Nicholas-Liddle

Auffällig ist dabei insbesondere, dass er am 26. September eben noch davon schreibt, dass es BLINKs gewesen seien, die ihn bezahlt haben und einen Tag später wandern die Andeutungen zusätzlich zu Teams und Labels. Der Vollständigkeit halber sei aber gesagt: Er bezog sich dabei auch auf Nicki Minaj, da zu ihrem Song Anaconda etwas ähnliches passiert sein soll.

Die Fans, die sich nicht direkt gegenseitig bekriegt haben, waren zunächst skeptisch.

Zusätzlich fanden Fans ältere Tweets von ihm, in denen er die beiden Bands erwähnt hatte. Ihm wird vorgeworfen, sich an diese beiden Gruppen dranzuhängen, um so mehr Follower dazu zu gewinnen.

Nicholas-Liddle-2

Schon im Jahr 2019 wurden unter seinen Tweets über die Gruppen rufschädigende Kommentare abgesetzt. So etwa, dass BLACKPINK für alles bezahlen würden und die Erfolge, die sie verzeichnen, nicht organisch zustande gekommen sind.

Während man Nicholas für Kommentare, die fremde Accounts unter seinen Tweets absetzen, natürlich nicht unmittelbar verantwortlich machen kann, sind viele Fans der Meinung, dass er zumindest zum Teil schuld daran trägt, da er das Verhalten mit solchen Behauptungen fördert. BLINKs und ARMYs gleichermaßen sammlen derzeit jede Menge Tweets von ihm über die Band und überlegen, sich an die Labels zu wenden, damit diese auf ihn aufmerksam werden.

Er selbst hat dann vor rund 20 Stunden einen längeren Brief auf Twitter veröffentlicht, da er mit den vielen negativen Kommentaren gegen ihn etwas zur Aufklärung beitragen wollte. Den findet ihr hier:

Es war nicht seine Absicht, Fanwars anzustoßen. Ihm war es nur um die in der Musikindustrie vorherrschende Korruption gegangen.

Ab diesem Abschnitt folgt eigene Meinung.

Problematisch, einerseits zu behaupten, man möchte keinen Fanwars anzetteln und andererseits keine genauen Beweise zu liefern, dass die Forderung tatsächlich von einem Fanaccount gekommen ist. Eine Korruption innerhalb der Musikindustrie ist das nur im entferntesten Sinne, denn seinen Angaben zufolge wurde ihm schließlich nicht von offizieller Stelle Geld für negative Worte angeboten.

Was meint ihr zu der Sache? Wir halten euch über Neuigkeiten natürlich auf dem Laufenden!