aespa’s Giselle steht wegen Scherz über Suizid aktuell in der Kritik
picture credit: SM Entertainment

aespa’s Giselle steht im Moment wegen einem unangebrachten Scherz in der Kritik seitens Netizens und Fans.

Die Kontroverse geht zurück auf den 11. Dezember. An dem Tag wurde von Vogue ein Video hochgeladen:

Bei Minute 3:41 sagt Giselle etwas, das von Vogue inkorrekt übersetzt wurde:

aespa Giselle Suizidwitz

Gesagt hat sie aber eigentlich folgendes:

Wenn mein Handy herunterfällt, bringe ich mich um.

Suizidwitze sind in Korea ein ganz sensibles Thema, da das Land weltweit die höchste Suizidrate hat. Fans und Netizens sehen aber nicht nur die Aussage kritisch, sondern auch die Tatsache, dass das von Vogue nicht korrekt editiert wurde. Anstatt den Untertitel fälschlich wiederzugeben, hätte die Aussage gar nicht erst ins Video genommen werden sollen.

Andere Fans wiederum verteidigen sie und sind der Meinung, dass es lediglich ein Scherz unter Freunden gewesen ist. Insbesondere zwischen nationalen und internationalen Fans sorgt das im Moment für eine große Debatte, denn es sind hauptsächlich internationale Fans, die Giselle in der Sache verteidigen. Koreanische Fans sind daher oftmals der Meinung, dass die internationalen unsensibel gegenüber der koreanischen Kultur sind. Eine Problematik, mit der auch BLINKs, die Fans von BLACKPINK regelmäßig zu kämpfen haben.

Von offizieller Seite gibt es kein Statement dazu.

Erst im Oktober entschuldigte sich Giselle auf Twitter, nachdem sie in einem Song das N-Wort gelipsynced hatte.


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