Neue Straße zwischen Nord- und Südkorea geplant

Schon seit rund zwei Wochen wird an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea eine etwa drei Kilometer lange Straße erneuert. Das ist neben der Zugstrecke, die nun ausgebaut werden soll, bereits ein zweiter direkter Verkehrsweg, der geschaffen wird. Bevor es mit den Sanierungsarbeiten losging, wurde das Feld noch von zahlreichen Minen befreit, die noch während der aktiven Zeit des Koreakrieges dort ausgelegt wurden. Gefallene Soldaten aus jener Zeit sollen zudem exhumiert werden.

Auch an anderer Stelle der demilitarisierten Zone in Korea gibt es gute Neuigkeiten: Während man sich noch im September während der Gespräche von Generälen beider Seiten darauf geeinigt hatte, zunächst elf Grenzkontrollposten zu entfernen, hat man am Sonntag damit begonnen, nunmehr 20 abzurüsten. Die dort postierten Soldaten wurden mitsamt ihrem Militärmaterial abgezogen. Die Posten bleiben jedoch nicht einfach leer, sie werden abgerissen. Zehn Posten auf jeder Seite werden zerstört, wodurch nun noch ein Grenzposten jedes Staates übrig bleiben wird – an der gesamten 250 km langen Grenze!

Die DMZ, auch Panmunjom genannt, ist im Übrigen der einzige Ort an der Grenze beider Länder, an dem sich die Soldaten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

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