Klarstellung wegen School 2021: Kein Stop, keine einstweilige Verfügung

Im Moment scheint es in der Medienlandschaft ein paar Missverständnisse wegen der verspäteten Premiere des Doramas School 2021 zu geben. Nachdem nämlich einer der Schauspieler, Kim Yohan von WEi, positiv auf Covid-19 getestet wurde, verschob sich die Premiere auf 24. November.

Nun wurde unter anderem durch Yonhap News davon berichtet, dass die Produktionsfirma SR Pictures eine einstweilige Verfügung eingereicht haben soll. Dabei soll es darum gehen, die Produktion der Serie einzustellen.

Letztes Jahr hätte es eine Co-Produktion zwischen SR Pictures und Kingsland geben sollen, damals ging es aber noch um School 2020. Aufgrund interner Umstände wurde der Vertrag dann aber seitens SR Pictures gekündigt. Dabei ging es unter anderem um nicht bezahlte Honorare von Schauspielern und Dreharbeiten, die nicht abgeschlossen wurden.

SR Pictures behauptete zunächst, die alleinigen Produktionsrechte an School 2021 zu halten.

Nun wurde aber seitens Kingsland und auch KBS 2TV klargestellt, dass dem nicht so ist. Der ursprüngliche Vertrag betraf eine Serie namens Oh My Men, die nicht zustandekam. Danach begann man mit der Arbeit an School 2020 und erst dann wurde mit School 2021 begonnen – und zwar zusammen mit der Firma RaemongRaein.

Kingsland gab in seiner Erklärung noch zusätzlich bekannt, dass man den Chef von SR Pictures wegen Betrugs angeklagt habe. Es geht um Vertragsfälschung und Schäden, die dadurch entstanden sind, dass Oh My Men kein Netzwerk gefunden hat, um ausgestrahlt zu werden. Die Schadenssumme beläuft sich laut Kingsland auf mehrere hunderttausend US-Dollar.

Weiter heißt es:

Die einstweilige Verfügung der Produktionsfirma SR Pictures bestand nicht darin, die Ausstrahlung des Dramas zu stoppen, sondern die Produktion zu untersagen.


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